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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Nordwest-Cup In Bad Zwischenahn: Amateure treffen Schach-Großmeister

06.01.2020

Bad Zwischenahn Gerd Wiechmann vergleicht den Nordwest-Cup gerne mit dem DFB-Pokal. In dem kann ein Dorfverein auf einen Fußball-Bundesligisten treffen, beim Nordwest-Cup sitzt unter Umständen ein Amateur einem Großmeister aus Indien gegenüber.

Wie im Fußball kann es hier bei einzelnen Partien auch mal Überraschungen geben, am Ende steht aber meistens einer der Profis bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen.

Zum 22. Mal organisieren die Schachclubs Schwarzer Springer Bad Zwischenahn und Union Oldenburg das Turnier mit dem offiziellen Titel Rügenwalder Mühle Nordwest Cup vom 23. bis 26. Januar in der Bad Zwischenahner Wandelhalle.

Knapp 160 Anmeldungen aus zehn Nationen haben die Organisatoren bis zum Wochenende gezählt. „Am Ende werden wir wieder bei etwas mehr als 300 Teilnehmern landen“, ist Jürgen Wempe überzeugt. Sechs internationale Meister und acht Großmeister haben bisher zugesagt.

Um die nach Bad Zwischenahn zu locken, müssen die Vereine Anreise und Unterkunft finanzieren. Die Zeiten im Schachsport haben sich gewandelt. „Osteuropäische Profis konnten früher vom Preisgeld eines gewonnenen Turniers ein Jahr leben. Wenn sie nicht gewonnen haben, konnten sie aber nicht einmal die Reisekosten decken“, sagt Wempe. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Großmeister vervielfacht. Verliehen wird der Titel vom Weltschachbund Fide, basierend auf der Spielstärke, die nach der sogenannten Elo-Zahl berechnet wird.

Verbessern kann man die eigene Elo-Zahl nur bei offiziellen Wettbewerben – einer der Gründe, warum der Nordwest-Cup ursprünglich aus der Taufe gehoben wurde. Noch heute ist der Reiz besonders für Amateurspieler groß, haben sie hier doch die Chance, gegen Spieler aus der Weltspitze anzutreten – und so auch die eigene Spielstärke deutlich zu verbessern. „Am meisten lernt man aus Spielen, die man knapp verloren hat“, ist Jürgen Wempe überzeugt.

„Die beschäftigen einen noch Tage danach, manchmal träumt man sogar davon“.

In Bad Zwischenahn erwartet den Sieger des A-Turniers, also der stärksten Spielklasse, ein Preisgeld von 1000 Euro, insgesamt werden bei dem Turnier in den Klassen A, B und C mindestens 5000 Euro Preisgeld ausgespielt. An Platz Nummer eins gesetzt ist derzeit der Niederländer Erik Van den Doel, aber auch Vorjahressieger Alexandre Dgebuadze aus Belgien will seinen Titel verteidigen. Die vermutlich weiteste Anreise nimmt der Inder Arghyadip Das auf sich, der ebenfalls schon im vergangenen Jahr beim Nordwest-Cup mitgespielt hat.

Aber auch Amateur-Spieler aus der Region haben noch bis zum Start des Turniers am Donnerstag, 23. Januar, die Gelegenheit, sich zum Nordwest-Cup anzumelden.


     www.chessorg.de 
Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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