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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Bootsverleiher am Zwischenahner Meer zufrieden

20.10.2018

Bad Zwischenahn Das war’s – parallel zu den Mitgliedern der DLRG und den am Zwischenahner Meer beheimateten Segel-Clubs holte jetzt auch Christian Renken seine Boote aus dem Meer. Damit beschloss er seine erste selbstverantwortliche Saison als dritte Generation des Familienbetriebs Renken, der in Dreibergen (Vater Gerd Renken) und im Kurpark (Sohn Christian) vom 1. April bis zum 15. Oktober den Bootsverleih betreibt.

Ohne zu zögern zog Christian Renken ein äußerst zufriedenes Fazit der Saison 2018: „Sie ist bombastisch gelaufen, dabei hatte es mit den verregneten Osterferien gar nicht gut begonnen. Dann aber haben wir vom genialen Sommerwetter profitiert. Im letzten Drittel der Saison hat uns leider das ständige Niedrigwasser im Meer zunehmend Probleme bereitet.“

Zurückblickend lässt sich feststellen, dass der Trend zum Elektroboot auch in diesem Jahr ungebrochen ist. Die Firma Renken reagiert darauf und wird im nächsten Jahr nur noch fünf Ruderboote, davon zwei am Kurpark, bereithalten. „Es ist unglaublich, die Gäste wissen teilweise nicht, wie herum man im Boot richtig sitzt,“ berichtet Renken. So besteht die Bootsflotte aktuell aus weiteren 29 E-Booten, 32 Tretbooten und 6 Segelbooten in Dreibergen. Renken junior überlegt, ob er für die kommende Saison ein weiteres E-Boot anschafft.

Die werden von der Firma Frauscher in Ohlsdorf in Österreich hergestellt. Großvater Renken hat in jüngeren Jahren nach einem privaten Urlaub in den Bergen die Boote selbst noch bei der Firma abgeholt. Bei einer Investition von etwa 15 000 € Euro pro Boot – in einem witterungsabhängigen Metier – muss eine Neuanschaffung gut überlegt sein.

Auch wenn der Sommer insgesamt gut lief, ist den Renkens zum Saisonende das heiße Wetter mit den fallenden Pegelständen fast zum Verhängnis geworden: Die Tretboote kamen kaum noch zu ihren Liegeplätzen und die E-Boote ließen sich nicht weit genug in die Box fahren, um die Ladekabel anzuschließen.

So ergriff Christian Renken spontan die Initiative, als der Anleger für die „Weiße Flotte“ von einer ostdeutschen Firma ausgefräst wurde, um die Fahrrinne zu vertiefen. Schnell wurde er sich mit der Firma einig, die daraufhin auch die Boxen am Kurpark vom Sand befreite. In Dreibergen dagegen konnte man die Boote am Steg in Richtung Meer verschieben, um den Fahrbetrieb zu garantieren.

In den letzten Wochen half dann aber alles nichts mehr. Die Tretboote liefen auf Sandbänke in der Hafeneinfahrt und das motivierte Treten der Passagiere ließ so manche Kette reißen. Deshalb verlieh Jungunternehmer Renken am Schluss nur noch seine E-Boote. Am vergangenen Sonntag konnten schließlich gar nicht alle Nachfragen befriedigt werden, so dass mit Nummern eine Reihenfolge mit Wartezeit festgelegt werden musste.

Anders als in den vorherigen Jahren konnten die Boote in Dreibergen auch nicht mit dem Trecker über die Slip-Rampe aus dem Wasser gezogen werden. Christian Renken musste mit einem Hafentrailer und in Wathose ins Meer, um die Boote auf den Trailer zu ziehen.

In der Winterpause werden die Boote überholt, ehe im März der TÜV (anders als am Steinhuder Meer und am Dümmer) die Boote abnehmen und freigeben muss. Christian Renken hat sich fest vorgenommen, pünktlich mit seinen Booten am 1. April 2019 am Kurpark am Start zu sein und motiviert seine zweite Saison zu beginnen.

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