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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Halber Punkt am Aufstieg vorbei

21.04.2018

Bad Zwischenahn Der Traum vom Aufstieg ist bei den Schachspielern der SG Ammerland am letzten Spieltag geplatzt. Mit einem Mannschaftspunkt und einem Brettpunkt Vorsprung gingen die Ammerländer in das Duell mit dem SV Lingen II. Das 4:4 war am Ende allerdings zu wenig, um den Titel zu gewinnen. So schließen die Denksportler die Verbandsliga-Saison auf dem zweiten Platz ab.

Team-Überblick

Nicht nur für die erste Schachmannschaft der SG Ammerland endete die Saison am Sonntag.

Die zweite Mannschaft konnte sich in der Verbandsliga West mit einem 5:3-Erfolg gegen Nordhorn III überzeugend jeglicher Abstiegssorgen entledigen. Es gewannen Uwe Ritter, Björn-Ole Kerski, Gerd Wiechmann, Andreas Meyer und Rainer Kuhlmann.

Die dritte Mannschaft musste sich am letzten Bezirksklassen-Spieltag dem SC Cloppenburg geschlagen geben. Die Ammerländer standen aber bereits vor der Partie als Aufsteiger in die Bezirksliga fest.

Ebenfalls aufgestiegen war vorzeitig die vierte Mannschaft der SG, die in der kommenden Spielzeit in der Bezirksklasse antreten wird. Gegen Jever II setzte sich die SG schließlich 3,5:0,5 durch. Evgeny Bessonov, Klaus Oetjenbruns und Ulrich Smailus gewannen, Hans-Ulrich Wasmus holte ein Remis.

Beim Aufeinandertreffen der fünften und sechsten Mannschaften, setzte sich die Fünfte durch. Für die Jugendteams punkteten Noah Al-Shamery, Rene Kühnel und Felix Wienberg (Fünfte) und Jannes Gerdes (Sechste).

„Ein 4:4 war kein Wunschergebnis, aber doch nicht der Weltuntergang“, dachte Mannschaftsführer Thomas Künzler zunächst. Doch als der 5,5:2,5-Sieg von Verfolger SV Hellern II den Weg nach Bad Zwischenahn gefunden hatte, war die Enttäuschung über den zweiten Tabellenplatz groß. Das Team aus Emden war als Tabellenvierter mit zwei Spielern weniger nach Hellern gereist und hatte dort die deutliche Niederlage kassiert. „Am Ende müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Der Aufstieg war durch eigene Kraft erreichbar, aber diese hatte offenbar nicht ausgereicht“, ärgerten sich Künzler und sein Team.

Die Ammerländer erwischten jedoch eigentlich einen guten Start, da ihnen ein freier Punkt zugesprochen wurde, weil die Gäste das erste Brett unbesetzt ließen.

Oliver John, der bei seinen bisherigen Einsätzen als Ersatzspieler für die erste Mannschaft immer siegreich war, sah gegen seine Gegnerin auch diesmal gut aus und konnte im Übergang zum Läuferendspiel einen Mehrbauern für sich verbuchen.

Henning Reins stand gegen seine starke Gegnerin schnell unter Druck und verlor die Partie. Auch Künzler musste sich geschlagen geben, da er einen frühen Vorteil am Ende unter Zeitnot verspielte. Nicht besser lief es für Tom Peters, der in aussichtsreicher Stellung den Faden verlor.

Für die Ammerländer Zähler sorgten schließlich Oke Wübbenhorst, der sich mit seinem Gegner auf Remis einigte, Martin da Costa und John. Den letzten halben Punkt erreichte Carsten zur Brügge mit einem Remis, dass für die SG am Ende aber zu wenig für den Titel war.

In der Nachbetrachtung der Saison war man bei der SG mit den Einzelergebnissen – mit Ausnahme von Oliver John und Oke Wübbenhorst – wenig zufrieden. „Bei, nominellem Vorsprung an den einzelnen Brettern waren 56 bis 71 Prozent ein eher mageres Ergebnis. Da ist bei vielen Spielern noch Luft nach oben“, erklärt Künzler.

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