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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Warten auf die Großmeister

22.01.2018

Bad Zwischenahn Schachspieler aus Dänemark, den Niederlanden, aus der Ukraine und vielleicht sogar aus dem Iran werden dabei sein, wenn ab dem kommenden Donnerstag, 25. Januar, in der Bad Zwischenahner Wandelhalle der „Rügenwalder Mühle Nordwest-Cup“ ausgespielt wird. Die größte Gruppe aus dem Ausland sind die Dänen mit 47 Teilnehmern.

Insgesamt 324 Männer und Frauen haben sich bisher bei den Organisatoren vom Schachclub Schwarzer Springer Bad Zwischenahn und SK Union Oldenburg angemeldet – und es werden sicher noch einige mehr. „Einige, eigentlich immer die gleichen Kandidaten, melden sich immer erst im letzten Moment an“, weiß Jürgen Wempe, der mit Hans-Gerd Arntken, Eckhard Weller sowie Anke Wempe und Marianne Arntken das fünfköpfige Organisationsteam bildet. Viele Helfer sind zusätzlich nötig, um das viertägige Turnier sauber über die Bühne zu bringen.

„Besonders ohne die Unterstützung der Gemeinde und der Kurbetriebsgesellschaft könnten wir das nicht schaffen“, sagt Arntken. Allerdings, das sagen die Organisatoren nicht ohne Stolz, profitiert der Kurort auch vom Turnier: „Wir bringen den Hotels in der Gemeinde an diesen vier Tagen 600 bis 800 Übernachtungen. Und auch sonst geben die Spielerinnen und Spieler hier einiges an Geld aus.“

Die Stars der Schach-Szene, die Großmeister, kommen allerdings nicht, wenn man ihnen nur mit Gewinnchancen von 1000 Euro für den ersten Platz im A-Turnier winkt. „Großmeister bekommen Reisegeld und eine kostenlose Unterkunft“, sagt Arntken.

Sechs Großmeister werden in Bad Zwischenahn erwartet. „Zwei Chinesen haben leider abgesagt“, bedauert Arntken. Mit den Profis der Szene sitzen aber auch viele Nachwuchsspieler mit an den Brettern in der Wandelhalle. „Der niedersächsische Jugendkader ist traditionell dabei, in diesem Jahr mit sieben Jungen Leuten und ihren Trainern“, sagt Wempe. Die beobachten jeden Zug ihrer Schützlinge und analysieren jede Partie ganz genau. Ein ebenso wachsames Auge haben insgesamt drei Schiedsrichter auf die Spieler – auch die werden gebraucht. „Eigentlich sind die Regeln ja eindeutig, aber es gibt immer wieder mal Änderungen und bei den Spielen kommt es gegen Ende, wenn es hektischer wird, schon mal zu Streitfällen. Etwa, wenn eine Figur berührt, aber nicht gezogen wurde“, sagt Arntken. „Dann müssen die Schiedsrichter eingreifen und schlichten.

Kurzentschlossene Spieler können sich am Donnerstag zwischen 13 und 15.30 Uhr noch anmelden.


     www.chessorg.de 
Christian Quapp
Redakteur
Redaktion Bad Zwischenahn
Tel:
04403 9988 2630

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Rügenwalder Mühle

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