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Auto fährt in Menschenmenge bei  Rosenmontagsumzug
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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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Auto fährt in Menschenmenge bei Rosenmontagsumzug

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Mit Schwimmflossen an die Spitze

14.08.2017

Bad Zwischenahn Christoph Döring war an diesem Vormittag sehr zufrieden. In 44:30 Minuten bewältigte er die 3,2 Kilometer lange Strecke quer durch das Bad Zwischenahner Meer und wurde am Samstag damit Sieger der 6. Auflage der Veranstaltung „Quer durchs Meer“. Eigentlich. Denn um so schnell zu sein, benutze er Schwimmflossen. So wurde zum eigentlichen Sieger Falk Ohlenbusch aus Oldenburg erklärt, der um die 47 Minuten benötigte und für seinen „ersten“ Platz ein Präsent aus der Hand vom ehemaligen Kurdirektor Peter Schulze erhielt.

Die Bewertung der Schwierigkeiten, die Strecke zu bewältigen, hätte allerdings unterschiedlicher kaum ausfallen können. Am Samstagmorgen regnete es und es herrschte ein recht starker Wind, der für einige Wellen auf dem Binnensee sorgte. „Ab Dreibergen war es unglaublich windig, was sich erst zur Mitte des Sees hin etwas legte“, so Ohlenbusch. „Das beeinflusste das Schwimmen doch dahingehend, dass ich keinen regelmäßigen Rhythmus fand.“

Eingeschränkte Sicht

Der Zeitbeste Döring fand die Witterung hingegen recht positiv. „Im letzten Jahr waren die Wellen höher, so dass ich die Bojen nicht immer erkennen konnte. Dieses Mal war nur die Sicht zum Ufer hin etwas eingeschränkt, weil es etwas diesig war.“ Der 37-Jährige aus Kaiserslautern nahm an diesem Rennen zusammen mit seiner Frau teil. Beide waren gewissermaßen auf dem Heimweg aus ihrem Urlaub, den sie in Ostfriesland verbracht hatten. Dort beteiligten sie sich am „Norderney-Schwimmen“.

Das Team um Ralf Zimmermann von der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), die in bewährter Form das Event, das seinen festen Platz im Veranstaltungskalender des Kurortes längst gefunden hat, durchführten, war mit dem Verlauf sehr zufrieden.

Insgesamt 350 Schwimmer aus dem gesamten Bundesgebiet und den Niederlanden hatten sich im Vorfeld bei Nico Reiners angemeldet, weitere 150 Aktive standen auf der Warteliste. Am Samstag selbst gingen 321 Starter in Dreibergen ins Wasser, um sich zu beweisen. „Das Freiwasserschwimmen stellt schon einen gewissen Adrenalinkick dar“, erklärte Döring. Ich kann unterwegs nicht einfach aufhören, sondern muss ans Ziel kommen. Das unterscheidet uns von den Beckenschwimmern.“

Während Bürgermeister Dr. Arno Schilling mit der Nummer 1 das Starterfeld anführte, schickte Kurdirektor Dr. Norbert Hemken die Teilnehmer auf ihre Reise, um anschließend mit der Nummer 2 selbst ins Wasser zu springen und sich am Schwimmen zu beteiligen. Als ältester Teilnehmer bewältigte Klaus Wolf mit seinen 78 Jahren die Strecke. Er gehörte mit Peter Schulze zu denen, die 2011 aus einer Bierlaune heraus das „Bürgermeister-Schwimmen“ ins Leben riefen. Ab 2012 wurde daraus schließlich die Veranstaltung „Quer durchs Meer“.

120 Ehrenamtliche

In diesem Jahr konnte Ralf Zimmermann noch mehr beeindruckende Zahlen nennen. Insgesamt gut 120 ehrenamtliche Helfer aus unterschiedlichen Hilfsorganisationen und nicht nur aus Bad Zwischenahn sorgten für einen gelungenen Ablauf. 28 Boote begleiteten die Teilnehmer auf ihrer Route. Am Ende war der Vorsitzende der DLRG Bad Zwischenahn nach einigen schlaflosen Nächten, „die in der Vorbereitungszeit dazugehören“, sehr entspannt. Alle Beutel mit den Sachen der Starter wurden vom Aufbewahrungsplatz wieder abgeholt.

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