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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Bogenschützen wollen bronzenen Hahn

25.08.2014

Hahn-Lehmden Die Vorsitzende der Abteilung Bogenschießen im Schützenverein Hahn begrüßte am Wochenende 85 Teilnehmer zum Bogenturnier auf dem Vereinsgelände an der Wilhelmshavener Straße in Hahn-Lehmden. „Wir freuen uns sehr, dass so viele befreundete Vereine aus nah und fern gekommen sind“, sagte Jutta Marquard. 22 Vereine hatten sich angemeldet.

Ein imposantes Bild gaben die Schützen ab, als sie beim Kampf um den „bronzenen Hahn“ in Reih und Glied gleichzeitig versuchten, zielgenau die Mitte der 20 Zielscheiben auf der gegenüberliegenden Seite zu treffen – im Abstand von 30 Metern für Erwachsene und 18 Metern für Schüler.

„Bei unserem ersten Turnier im vergangenen Jahr gab es bronzene, silberne und goldene Hähne. Aber die bronzefarbenen Pokale waren so beliebt, dass wir uns dieses Mal ausschließlich dafür entschieden haben“, sagte Jutta Marquard. „Dafür ist dann der erste bis dritte Platz eingraviert“, ergänzte sie.

Zehn Jugendliche versuchten sich ebenfalls im Kampf um die begehrten Pokale. Gillian Zinnow (13) aus Seefeld hatte bei der Landesmeisterschaft in Zeven Bronze geholt. „Meine Oma und mein Opa sind auch Bogenschützen. Die haben mich zu diesem Sport motiviert“, sagte Gillian, die seit sieben Jahren dabei ist. Der Jugendleiter der Bogenschützenabteilung, Kurt Buchbach, ist ganz stolz auf „seine“ Kinder und Jugendlichen. „Ich freue mich sehr, dass wir keine Nachwuchssorgen haben“, sagte Buchbach. Er zählt zurzeit zehn Mitglieder zwischen neun und 18 Jahren in seiner Abteilung.

„Mein Mann schießt, mein Sohn schießt, und jetzt schieße ich auch“, antwortete Petra Engbers aus Brake auf die Frage, warum sie am Turnier teilnimmt. „Inzwischen bin ich leidenschaftliche Bogenschützin“, sagte sie.

„Geschossen wird mit Compoundbogen, Recurvebogen und Blankbogen“, erläuterte Dietmar Kuhlmann, zweiter Vorsitzender der Bogenabteilung. „Mit einem Compoundbogen werden mehr als 100 Meter pro Sekunde beziehungsweise 360 Stundenkilometer erreicht“, sagte Kuhlmann. „Durch die hohe Geschwindigkeit ist der Pfeil schneller im Ziel und hat dadurch weniger Ablenkung durch Wind. Zusätzlich werden Wasserwaagen und Vergrößerungen im Visier benutzt“, ergänzte der Bogenschütze.

Für Stärkung war ebenfalls gesorgt: Heidi Schuster und Kerstin Dumont verkauften die 20 von Mitgliedern gebackenen Torten und Kuchen. Uwe Rüdebusch und Thomas Kalkbrenner brutzelten 180 Bratwürste und 80 Steaks.

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