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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Bordbuch hilft bei Orientierung

10.05.2016

Rastede Wo es lang ging, das mussten die Teilnehmer der 2. Blue-Fox-Rallye anhand eines „Bordbuches“ selbst herausfinden. Es wurde den 54 Old- und Youngtimer-Fahrern erst kurz vor dem Start am Sonntag ausgehändigt.

Der Old- und Youngtimer­club und der Rasteder Automobilclub hatten die Rallye organisiert. Nach Angaben der Veranstalter sollte es eine leichte Tour sein, „die auch für Anfänger geeignet ist“, so Henning Spille, Vorsitzender des Old- und Youngtimer­clubs. Aber allein die erste Etappe, die gleich beim Start bewältigt werden musste, „war schon eine Herausforderung“, wie ein Zuschauer bemerkte. Eine 20 Meter lange Strecke musste in exakt zehn Sekunden zurückgelegt werden. Nicht mehr und nicht weniger. „Sonst gibt es Punktabzug“, sagte Kay Kudinow vom Rasteder Automobilclub.

Dann ging es auch schon auf die „schönsten Straßen des Ammerlandes“. Vorbei an der Blütenpracht der Rhododendronbüsche, den alten Bauernhöfen, den Mühlen und Hecken. Zwischendurch war Geschicklichkeit gefragt, wenn die Teilnehmer vorwärts bis auf maximal 15 Zentimeter an eine Wand heranfahren mussten (bei der nächsten Station „durfte“ man dies dann auch noch rückwärts absolvieren) und die seitlichen Pylonen beim Zurückfahren nicht berühren durfte.

Gestartet wurde im Minutentakt. Die weiteste Anreise hatten Gabriele und Helmut Marx. Sie waren schon am Tag vorher aus dem Salzlandkreis gekommen und hatten die 346 Kilometer mit ihrem Wartburg 13 aus dem Jahr 1989 zurückgelegt. „140 Stundenkilometer legt mein Gefährt noch auf die Straße“, sagte der stolze Besitzer.

Hartmut Bunjes war mit seinem Ford A aus dem Jahr 1931 das erste Mal dabei und hatte seine ganze Familie mitgebracht „Ich habe so ein Faible für alte Sachen“, sagte er. Christian Schoch war mit einem „Exoten“ dabei – einem Auburn 876 Speedstar von 1935. Die Auburn Automobile Company war ein US-amerikanischer Automobilhersteller, der von 1900 bis 1937 tätig war. In dieser Zeit wurden gerade mal 100 Fahrzeuge dieser Baureihe hergestellt. Ende der 1960er Jahre und von 1976 bis 1979 wurde dann noch einmal die „Second Generation“ aufgelegt. Noch heute werden von diesem Fahrzeugen so genannte „Replika“ hergestellt.

Den ersten Platz sicherten sich aber Fahrer Stefan Bösewill und Beifahrer Kay Günther aus Bremen. Sie traten mit einem Lancia Abarth A112 aus dem Jahr 1982 an.

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