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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Edewecht feiert dritten Platz

09.05.2016

Edewecht Freude und Leid lagen bei den Handballern des VfL Edewecht am Sonnabend dicht beieinander. Zum einen ärgerte sich das gesamte Team über den in letzter Sekunde verpassten Sieg gegen die TSG Hatten-Sandkrug. Zum anderen freuten sich die Edewechter über den dritten Tabellenplatz in der Endabrechnung der Oberliga-Nord. Wie schon in der Hinrunde trennten sich beide Teams zum Saisonabschluss mit einem 28:28 (10:14).

Dennoch krönten die Edewechter ihre starke Premierensaison in der Oberliga mit dem dritten Platz. Ausschlaggebend dafür war die 33:34-Niederlage der HSG Barnstorf/Diepholz beim bereits als Absteiger feststehenden SVGO Bremen. Somit war der 34. Punkt für die Edewechter goldwert, um die HSG noch von Platz drei zu stoßen.

Handball-Statistik

Männer, Oberliga

TSG Hatten-Sandkrug - VfL Edewecht 28:28 (10:14)

VfL: Gasiorowski, Fröhlich, Schwagereit, Ahlers (4), Remmers (2/1), Maaß (5), Ritter (1), Bitter (8),

Achilles, Bötel, Batsberg (2), Weihrauch (4), Schildknecht,

Brötje (1), Steusloff (1)

Siebenmeter: : VfL 2/1, TSG 4/3

Zeitstrafen: VfL 8 + rote Karte gegen Brötje, TSG 5

In Sandkrug wäre für die Edewechter jedoch auch ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen. Über 5:3 erzielte Lasse Maaß mit drei Toren am Stück beim 8:3 die erste deutliche Führung für die Gäste. Den Edewechtern gelang es gut, Torben Kruse, dem im Hinspiel 14 Treffer gelangen, und Robert Langner aus dem Spiel zu nehmen. Nicht ganz so gut in den Griff bekamen die Edewechter hingegen Kreisläufer Jürgen Erdmann. Dennoch gingen die Ammerländer mit einem beruhigenden 14:10-Vorsprung in die Pause.

Mit einem Zwischenspurt bis zur 35. Minute sorgten die Edewechter dann eigentlich für die Entscheidung. Mit 18:12 führten die Gäste und nur wenige Zuschauer glaubten daran, dass die Gastgeber noch einmal zurückkommen sollten. Dann leisteten sich die Edewechter aber zu viele Zeitstrafen. „Einige davon waren sicherlich zweifelhaft“, sagte VfL-Pressespreche Axel Baumeyer.

Der TSG war es egal. Die Sandkruger nutzten die Überzahlspiele und kamen in der 45. Minute wieder auf drei Tore (19:22) heran. Dieser knappe Vorsprung hielt auch bis zum 25:27 für den VfL in der 55. Minute. TSG-Trainer Frank Huchzermeier stellte in der Defensive nun auf Manndeckung um, was den Edewechtern große Probleme bereiteten.

In der Schlussphase wurde es noch einmal richtig hektisch. Wieder gab es umstrittene Entscheidungen. 15 Sekunden vor dem Ende lagen die Edewechter noch mit 28:27 in Führung. Nach nur zehn Sekunden wurde der letzte Edewechter Angriff wegen Zeitspiels abgepfiffen, obwohl Tobias Weihrauch schon auf dem Weg zu Tor war. Die Gastgeber behielten beim letzten Angriff dann die Nerven und trafen drei Sekunden vor dem Schluss zum 28:28-Ausgleich.

Lars Puchler
Redakteur
Lokalsport Ammerland
Tel:
04488 9988 2610

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