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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Edewecht verpasst Entscheidung

15.04.2019

Edewecht Nichts mit dem vorzeitigen Klassenerhalt in der Oberliga wurde es für die Handballer des VfL Edewecht am Samstagabend. Im Heimspiel gegen den Tabellenfünften, die HSG Delmenhorst, musste das Team von Trainer Tobias Weihrauch eine unglückliche 26:30 (13:14)-Niederlage hinnehmen.

Die Situation der abstiegsbedrohten Edewechter wird somit nicht einfacher: „Natürlich wollten wir am liebsten heute im Heimspiel mit einem Sieg den vielleicht entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen. Jetzt müssen wir gegen die großen drei Teams der Liga punkten, was alles andere als eine leichte Aufgabe wird“, beschreibt VfL Edewecht-Trainer Tobias Weihrauch die Lage.

Wechselt zum TvdH Oldenburg: Tobias Weihrauch. BILD: Volkhard Patten

Trainer wechselt

Für die kommende Saison müssen die Handballer des VfL Edewecht ohne Trainer Tobias Weihrauch planen. Weihrauch wird seine Trainerlaufbahn unterbrechen, um als Spieler beim Verbandsligisten TvdH Oldenburg aufzulaufen.

Der Kontakt zu Weihrauch, der im Jahr 2014 mit den Oldenburgern in die Oberliga aufstieg, dann aber wieder nach Edewecht zurückkehrte, war nie ganz abgebrochen. Anfang des Jahres kamen die Verantwortlichen des TvdH wieder mit Weihrauch ins Gespräch

Beim VfL will man sich erst einmal auf den Klassenerhalt konzentrieren. „Unsere größte Zielsetzung ist erst einmal der Verbleib in der Oberliga. Wenn wir sicher sind, werden wir die nächsten Personalien verkünden“, sagt VfL-Spartenleiter Jens Rössmann.

Ebenfalls nicht mehr das Edewechter Trikot tragen wird in der kommenden Saison Torben Lemke. Nach nur einer Saison beim VfL wechselt der Rückraumspieler zur HSG Schwanewede/Neuenkirchen.

Dabei zeigten die Edewechter nach einem verhaltenen Start und einem 0:3-Rückstand (4. Minute) eine energiereiche Vorstellung. Renke Bitter brach nach fünf Minuten den Edewechter Torbann und läutete eine ausgeglichene erste Halbzeit ein. Nach zehn Minuten vollendete Kapitän und Linksaußen Sven Ahlers nach einer schönen Edewechter Kombination zum 4:4. In der Folge waren die Hausherren bemüht das Tempo hochzuhalten und kamen insbesondere durch den sehr gut aufgelegten Renke Bitter, sowie durch Kevin Ritter immer wieder zu freien Würfen und Treffern aus dem Rückraum.

In Führung gingen die Edewechter jedoch nie, scheiterten doch immer wieder aus guten Positionen an HSG-Torwart Sönke Schröder. Dementsprechend gingen die Gäste mit einem knappen 13:14-Vorsprung in die zweite Hälfte. „Wir haben leider mal wieder sehr gute Chancen liegengelassen. Besonders in den wichtigen Momenten, in denen wir Chancen hatten in Führung gehen zu können, konnten wir diese nicht nutzen“, haderte Weihrauch.

Im zweiten Durchgang bekam die HSG Delmenhorst das Spiel phasenweise mehr unter Kontrolle und konnte sich zwischenzeitlich auf vier Treffer absetzen (15:19, 37.). Angeführt von Bitter, der mit elf Treffern zum Toptorschützen der Edewechter avancierte, kamen die Ammerländer aber wieder heran und sorgten für eine spannende Schlussphase (23:23, 50.).

Doch auch in den letzten zehn Minuten blieben die Delmenhorster die cleverere Mannschaft und zogen erneut auf 26:23 weg (53.). Nach einer Weihrauch-Auszeit verloren die Edewechter in zwei unglücklichen und umstrittenen Situationen den Ball im Angriff, wodurch die Delmenhorster die Partie entscheiden konnten.

„Am Ende sind wir selber Schuld an dieser ärgerlichen Niederlage. Obwohl unsere Torhüter gut gespielt haben, kassieren wir mit 30 Treffern, insbesondere in der Schlussphase, zu viele Gegentore, um zu gewinnen“, erklärt Weihrauch und ergänzt: „Wir müssen jetzt so schnell wie möglich gegen die Topteams punkten. Am besten schon im schweren Heimspiel gegen Habenhausen am nächsten Donnerstag.“

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