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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Edewecht zeigt sich in Torlaune

11.12.2017

Edewecht Ein deutlicher Heimsieg, den siebten Erfolg in Serie eingefahren und dabei noch Platz zwei in der Tabelle erobert: Für die Handballer des VfL Edewecht gab es wohl kaum einen schöneren Jahresabschluss als den 37:25 (18:15)-Sieg gegen den TV Neerstedt vor großer Kulisse am Samstag.

Bereits ab der 40. Minute, als Thore Linda den Treffer zum 24:18 erzielte, war die Partie entschieden. So erlebte VfL-Trainer Tobias Weihrauch einen entspannten Abend. „Das hat richtig Spaß gemacht. Alles, was wir zuletzt an Chancen liegengelassen haben, haben wir heute getroffen“, fasste Weihrauch zusammen. Auch VfL-Hallensprecher Axel Baumeyer konnte sich auf der anschließenden Pressekonferenz nicht erinnern, wann den Edewechtern zuletzt 37 Tore in eigener Halle gelungen waren.

Weniger zufrieden war Neerstedts Trainer Björn Wolken: „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Uns hat das Tempo gefehlt, das du brauchst, wenn du keinen Rückraum-Shooter dabei hast.“ Ihn ärgerte besonders, dass sich sein Team dem Ergebnis in der Schlussphase ergab. „Da fehlt die Ehre, auch mal stärker dagegenzuhalten. Das heute war aber ein Ergebnis, das wir mit unserer jungen Mannschaft zum Lernen mitnehmen“, sagte Wolken.

Dabei dürfte die Analyse des Neerstedter Trainers vor allem für die Anfangsphase nicht unbedingt negativ aussehen. Denn nach sieben Minuten führten die Gäste nicht unverdient mit 6:3, ehe sich die Edewechter warmschossen. Denn während die Ammerländer fast jede sich bietende Chance nutzten, zeigten die Neerstedter Schwächen im Abschluss. Viele Würfe trafen nicht einmal das VfL-Tor. So kamen die Edewechter Tor um Tor heran und lagen beim 11:10 (19.) erstmals seit dem 1:0 wieder in Führung.

Was das Heimteam auszeichnete, war am Samstagabend vor allem die variable Offensive. Ob Renke Bitter und Louis Kamp aus dem Rückraum, Kai Schildknecht und Torben Silz am Kreis oder Thore Linda und Sven Ahlers auf den Außenpositionen – die Neerstedter fanden nur selten ein Mittel gegen die VfL-Offensive. So wurde es erst wieder spannend, als das Schiedsrichtergespann, das in einem fairen Spiel eine viel zu harte Linie pfiff, zwei Minuten vor dem Seitenwechsel gleich drei Edewechter mit Zeitstrafen vom Feld schickte. Die Gäste nutzten die Chance aber nicht und konnten so nur auf 18:15 verkürzen.

Im zweiten Durchgang war die Partie dann schnell entschieden. Während in der Offensive Kamp und Ahlers (beide acht Tore) glänzten, überzeugte auch Torhüter Denis Jürgens bei den VfLern, die schnell für klare Verhältnisse sorgten. Näher als auf zwei Tore (18:16, 30.) kamen die Gäste nicht mehr heran, ehe die Edewechter sich in der Schlussphase – aber auch ohne viel Gegenwehr – in einen Rausch spielten.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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