• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Edewechter lassen es wieder krachen

10.12.2018

Edewecht Erschöpft, aber unendlich glücklich, schauten die Spieler des VfL Edewecht am Samstagabend nach 60 spannenden Minuten auf die Anzeigetafel in der Heinz-zu-Jührden-Halle. Wo zur Halbzeit noch ein Sechs-Tore-Rückstand vermerkt war (11:17), leuchtete nun ein 27:26-Sieg. Gegen den favorisierten VfL Fredenbeck beendeten die Ammerländer damit ihre Serie von zuletzt fünf Niederlagen in Folge.

Handball-Statistik

Männer, Oberliga

VfL Edewecht - VfL Fredenbeck 27:26 (11:17)

Edewecht: Schwagereit (1), Gasiorowski, Gräfing - Grensemann (2), Steusloff (2), Ahlers, Linda, Ritter (1), Lemke (1), Meyer (4), Goepel, Kamp (4), Bitter (9), Wünsch (3)

beste Werfer Fredenbeck: Lens und Buhrfeind (jeweils 6), Krumm (4)

Zeitstrafen: Edewecht 4, Fredenbeck 4

Siebenmeter: Edewecht 0/1, Fredenbeck 0/3

„Wir haben uns vor dem Spiel eingeschworen und wollten unbedingt ein gutes Spiel machen. Wir wollten kämpfen und unseren Fans zeigen, dass wir noch da sind“, sagte ein zufriedener Edewechter Trainer Tobias Weihrauch nach der umkämpften Partie.

In den ersten 30 Minuten sah es aber nicht danach aus, dass die Edewechter ihre Negativserie beenden würden. Der Drittliga-Absteiger überlistete die Gastgeber mit einem taktischen Kniff. Trainer Florian Marotzke ließ seine Fredenbecker mit sieben Feldspielern und ohne Torwart agieren. So kam immer wieder einer der schnellen Außenspieler in Überzahl frei zum Wurf. Nach 14 Minuten führten die Gäste aus Stade bereits mit 4:8. Die Edewechter fanden kein Mittel gegen die ungewöhnliche Formation der Fredenbecker und gingen mit einem 11:17-Rückstand in die pause.

In der Kabine schien Weihrauch aber die passenden Worte gefunden zu haben. Sein Team nahm die Herausforderung an und unterband nun ein ums andere Mal die schnellen Anspiele an die Außenspieler und alles, was dann noch durch den guten Mittelblock kam, nahm ein sehr gut aufgelegter, Torwart Finn-Luca Schwagereit auf. Bis zur 37. Minute konnten die Fredenbecker ihren Sieben-Tore-Vorsprung noch halten (14:21). Doch dann begann die Aufholjagd der Edewechter.

Spätestens nach der Roten Karte für Lars Kratzenberg, der Schwagereit bei einem Siebenmeter am Kopf traf, witterten die Edewechter Fans eine Sensation. Bis zu diesem Zeitpunkt war der gastgebende VfL bereits auf 19:22 (42.) herangekommen.

Die Stimmung in der Halle kochte dann endgültig über, als Renke BItter – mit neun Toren Toptorschütze der Edewechter – zum 23:23-Ausgleich traf (47.). Nun ging die Taktik der Fredenbecker häufiger nach hinten los. Immer wieder konnten die Edewechter einfache Treffer ins leere Tor nutzen, um das Spiel offen zu halten.

In der Schlussphase übernahmen die Edewechter dann komplett die Kontrolle über die Partie. Das 25:26 durch Milan Stancic war in der 55. Minute die letzte Führung, die den Gästen gelang. Tobias Meyer warf für die Ammerländer den Ausgleich, Renke Bitter gelang 40 Sekunden vor dem Ende der viel umjubelte Siegtreffer.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.