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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Handball-Relegation: A-Junioren scheitern in Oberliga-Quali

08.10.2020

Edewecht Die Tränen flossen unübersehbar und die Enttäuschung saß bei allen tief: In einem dramatischen Finale um den Aufstieg in die Handball-Oberliga der A-Junioren unterlag der Nachwuchs des VfL Edewecht am Sonntag mit 31:33 (18:18) beim TV Schiffdorf. Dadurch verpassten die Ammerländer den Sprung in die höchste niedersächsische Jugendliga nur denkbar knapp. In einer spektakulären Partie zweier gleichwertiger Teams auf absolutem Oberliganiveau fehlten den Schützlingen von VfL-Trainer Knut Trepper am Ende nur Nuancen, um das angestrebte und zum Aufstieg reichende Remis zu erzielen.

Temporeiche Partie

Die knapp 200 Besucher – darunter circa 50 mitgereiste VfL-Fans – sahen von Beginn an eine temporeiche und ausgeglichene Partie, bei der beide Angriffsreihen zunächst klar das Kommando übernahmen. Während die Gastgeber dabei zunächst mit hohem Tempo im Umschaltspiel der zweiten Welle zum Zuge kamen, waren die Gäste über starkes Positionsspiel immer wieder erfolgreich. So wechselten die Führungen bis zum 18:18 zur Pause auch folgerichtig hin und her.

Ärger um Modus

Nach der verpassten Oberliga-Qualifikation ärgerte sich Edewechts Trainer Knut Trepper vor allem über den Spielmodus der diesjährigen Qualirunde. Die Relegation in Einzelspielen statt dem gewohnten Turniermodus zu spielen, konnte der Coach aufgrund der Infektionsgefahr des Corona-Virus noch nachvollziehen.

„Warum aber etlichen Mannschaften bereits im Vorfeld vom HVN die Oberliga-Quali zugesprochen wurde, obwohl sie diese nach bisheriger Regelung auch hätten spielen müssen, ist mir bis heute genauso ein Rätsel wie die Tatsache, dass die Gruppen nur in einer Einfachrunde gespielt wurden und wir nur ein statt zwei Heimspiele wie unsere Hauptgegner austragen durften“, haderte Trepper.

Nach dem Wechsel versuchten die Ammerländer das Spiel zwar zu beruhigen, um auch die Gastgeber vermehrt ins Positionsspiel zu zwingen. „Wir haben kaum ein Gegenmittel gegen den starken Rückraum der Gastgeber gefunden und leider konnten auch unsere Keeper nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen“, musste Trepper zugeben.

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Chance zum Sieg

Die VfLer kämpften sich aber nach 30:26-Rückstand (50.) auf 31:30 heran (57.) und hatten bei Ballbesitz eine doppelte Überzahl. „Da haben wir die Chance zum Sieg auf dem Silbertablett serviert bekommen“, ärgerte sich Trepper, dass seine bis dahin weitgehend fehlerlos agierende Angriffsreihe ausgerechnet in dieser Phase zwei fahrlässig vergebene Angriffe produzierte. Stattdessen gelang Schiffdorf in Unterzahl das 32:30. Dany Kruse brachte die VfLer noch einmal heran, doch obwohl noch 70 Sekunden zu spielen waren, agierte die VfL-Deckung unerklärlich offen und kassierte 50 Sekunden vor dem Abpfiff den entscheidenden Gegentreffer.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir sind gegen ein starkes Team mit Oberligaformat nur denkbar knapp gescheitert und haben damit ebenso nochmal unsere Oberligareife unter Beweis gestellt“, sagte Trepper, der stolz auf die gute Leistung aber auch frustriert über das Ausscheiden war.

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