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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

VfL feiert den Klassenerhalt

29.04.2019

Edewecht Am vorletzten Spieltag haben die Handballer des VfL Edewecht eine durchwachse Oberliga-Saison gerettet. Nach einer schwachen Hinrunde hatte sich das Team in der Rückrunde zusammengerissen und nun am Samstagabend mit einem 33:29 (13:13)-Auswärtssieg beim VfL Fredenbeck den Klassenerhalt perfekt gemacht.

„Wir sind natürlich unglaublich erleichtert. Wir haben das Ziel Klassenerhalt geschafft und das Beste draus gemacht. Das Team hat unter Druck Stand gehalten“, lobte Edewechts Trainer Tobias Weihrauch seine Mannschaft.

Handball

Männer, Oberliga

VfL Fredenbeck - VfL Edewecht 29:33 (13:13)

Edewecht: Schwagereit, Gasiorowski – Grensemann, Steusloff (1/1), Weihrauch (9), Linda, Lemke (7), Meyer, Kamp (4/1), Goepel (4), Bitter (6), Wünsch (2)

beste Werfer Fredenbeck: Stancic (8), Lens, Sauff (beide 5)

Zeitstrafen: Fredenbeck 5, Edewecht 1

Siebenmeter: Fredenbeck 2/4, Edewecht 2/3

letzter Spieltag: Samstag, 4. Mai, 19.30 Uhr: VfL Edewecht - OHV Aurich

Beim Tabellensechsten überzeugten die Ammerländer vor allem mit großem Willen. Mit wenigen Optionen, gleich vier Spieler fehlten, standen die Edewechter als Einheit zusammen und verdienten sich den Sieg. „Wir haben komplett mit sechs Leuten durchgespielt und dafür eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, lobte Weihrauch seine Mitspieler. Denn auch der Trainer musste sich noch einmal das Trikot überstreifen. „Wir hatten keinen Linksaußen mehr übrig und das hat mit mir doch ganz gut geklappt“, sagte Weihrauch, der mit neun Treffern zum Topscorer der Partie avancierte, mit einem Lachen.

In der kampfbetonten, aber nicht unfairen, Partie legten die Fredenbecker stark los und führten schnell mit zwei Toren. Danach konnten sich die Ammerländer aber auf ihre starke Defensivleistung verlassen und immer wieder über Konter selbst zu Toren kommen. In der 27. Minute gingen die Gäste durch das 11:10 von Renke Bitter erstmals selbst in Führung. In die Pause ging es aber mit einem 13:13.

„Unsere Abwehr hat richtig gut gestanden, dazu kamen auch gute Leistungen von unseren beiden Torhütern“, fasste Weihrauch die erste Hälfte zusammen: „Nach dem Seitenwechsel hat auch der Angriff immer besser nachgezogen. Wir hatten ganz wenige Fehlwürfe und falls wir einmal nicht getroffen haben, haben wir viele Abpraller zurückgeholt“, lobte der Trainer die kämpferische Leistung seiner Mannschaft.

In Halbzeit zwei waren die Edewechter die dominantere Mannschaft mit den besseren Spielanlagen. Die Angriffe wurden bis kurz vor dem Zeitspiel ausgespielt und die Lücken in der Fredenbecker Abwehr gnadenlos ausgenutzt. Torben Lemke und Renke Bitter waren nach dem Wechsel die treibenden Kräfte. Alle Spieler legten noch einmal eine Schippe drauf und hielten den Angriffen des gastgebenden VfL stand.

Auf Fredenbecker Seite hielt Milan Stancic (acht Tore) nun dagegen, aber die Edewechter ließen jetzt nicht mehr locker. In der 52. Minute fiel die Vorentscheidung zugunsten der Edewechter. Martin Steusloff verwandelte einen Siebenmeter zum 27:24. Danach waren die Ammerländer der Herr im Ring und überzeugten durch die gnadenlose Effektivität der Angriffe. Am Ende stand ein 33:29 Sieg und der lang ersehnte Klassenerhalt.

„Wir haben heute spielerisch und kämpferisch sehr viele Dinge richtig gemacht. Nach der Partie dauerte es jedoch immer noch einige Momente, ehe wir realisiert hatten, dass wir es endlich geschafft haben“, fasste Weihrauch die Stimmung auf der Heimfahrt zusammen. Nun kann der VfL ohne Druck ins letzte Heimspiel gegen den Meister OHV Aurich gehen.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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