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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

VfL geht am Sonntag neue Wege

25.11.2017

Edewecht Mit einem Spiel am ungewohnten Sonntagnachmittag gehen die Oberliga-Handballer des VfL Edewecht neue Wege. Um auch ein neues Publikum für sich zu gewinnen, wurde das Duell gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen auf Wunsch der Edewechter am Sonntag um 16.30 Uhr angesetzt.

Christoph Deters, der sportliche Leiter der VfL-Handballer, ist gespannt, ob der Plan aufgeht: „Die Jungs spielen natürlich nicht so gerne am Sonntagnachmittag. Aber wir wollen probieren, ob wir außerhalb des alteingessenen Termins am Samstagabend neue Fans in die Halle locken können. Das Team hätte es sich verdient“, erklärt Deters die Idee hinter der Neuerung. Im Januar wollen die Ammerländer zudem ein Liga-Spiel am Freitagabend austragen.

Aufgrund des neuen Spieltermins stellten die Ammerländer auch den Trainingsrhythmus unter der Woche um. Darauf, und wie sich das Team nach dem spielfreien Wochenende präsentiert, ist auch Deters gespannt. Denn mit der HSG Schwanewede/Neuenkirchen wartet nur auf dem Papier ein leichter Gegner.

Zwar steht die Bremer HSG auf dem drittletzten Platz. Aber Deters weiß auch, dass die Gäste in der Tabelle deutlich weiter oben stehen könnten. „Schwanewede hat sehr viele Spiele sehr knapp verloren. Mit ein bisschen mehr Spielglück könnten sie auch knapp hinter uns stehen.“

Sorgen machen sich die Edewechter jedoch nicht. Schließlich haben die Ammerländer die vergangenen fünf Spiele allesamt gewonnen. Daher hofft Deters darauf, dass sein Team den Rhythmus in der spielfreien Woche nicht verloren hat. „Wir haben uns die gute Position mit Tabellenplatz drei erarbeitet. Die wollen wir jetzt auch verteidigen, egal wie der Gegner heißt“, gibt Deters vor.

Damit das gelingt, muss aber auch die Offensive des VfL mitspielen. Auf die Defensive, die in dieser Saison bisher das Prunkstück der Edewechter ist, war bisher Verlass. „Haben wir aber einmal in der Defensive einen schwachen Tag, bin ich gespannt, ob unsere Offensive das ausgleichen kann. Große Sorgenfalten habe ich dabei aber nicht“, gibt sich Deters optimistisch.

Geht es um die Aufstellung, hat Trainer Tobias Edewecht die Qual der Wahl. Lediglich Außenbahnspieler Kevin Ritter wird mit seinen Adduktorenproblemen weiterhin ausfallen. Ansonsten stehen dem Trainer aber wohl alle Spieler zur Verfügung.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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