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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Vereine In Edewecht: Schlüssel ins Glück übergeben

16.08.2019

Edewecht Es begann mit technischen Problemen: Beim Festakt für geladene Gäste versagte das Mikrofon, als Bürgermeisterin Petra Lausch das Wort an die rund 50 Anwesenden richten wollte. Kurzerhand rückte das Plenum ein wenig zusammen – dann musste es eben ohne gehen.

Besonders hob Lausch in ihrer Ansprache das besondere ehrenamtliche Engagement, das in die Errichtung der Anlage geflossen sei: „Es waren weit mehr als die vereinbarten 2300 Stunden“, sagte sie und dankte den Beteiligten für die „viele Freizeit, die hier eingeflossen ist“. Landrat Jörg Bensberg staunte: „Wow, das ist ’ne grandiose Leistung.“ Er betonte, dass der Sport im Landkreis ein sehr hochgesetztes Thema sei und dass er hoffe, dass man pfleglich mit der Anlage umgehe. Dem Edewechter Rat attestierte er, eine sehr gute und kluge Entscheidung getroffen zu haben.

Kinderbürgermeisterin überreicht symbolischen Schlüssel

Nachdem Monika Wiemken, Vorsitzende des Kreissportbundes Ammerland, und ein Vertreter des Fußballkreises Jade-Weser-Ems ihre Glückwünsche übermittelt hatten, war Wilhelm Zuppke, seit 60 Jahren im Verein und seit 20 Jahren 1. Vorsitzender des VfL Edewecht, an der Reihe. Und Zuppke hatte viel zu sagen, vielen zu danken, auch namentlich, und es wurde spürbar, wie ergriffen er war inmitten all derjeniger, die zum Gelingen beigetragen hatten. An Petra Lausch gerichtet, sagte er: „Wir haben gerungen, diese Friede-Freude-Eierkuchen-Nummer ist doch langweilig.“ Man müsse sich streiten dürfen, müsse aber auch den richtigen Ton treffen. Nun, führte er aus, bedürfe es nur noch einiger Kleinigkeiten, die alles noch etwas schöner machen. „Es fehlt das Heimelige, Bilder und Einrichtung, aber das kriegen wir auch noch hin.“ Am Ende des offiziellen Teils überreichten Bürgermeisterin Petra Lausch und Kinderbürgermeisterin Rahel (10) den symbolischen Schlüssel zum Stadion an Wilhelm Zuppke.

Gesamtkosten rund 3,2 Millionen Euro

Den Stand der Dinge, was die Fertigstellung der Sportanlage betrifft, konnten sich die geladenen Gäste wie auch die Edewechter Bürger im Anschluss an den offiziellen Teil anschauen – und dabei einen Snack vom großen Büffet des VfL zu sich nehmen. Dass es schön geworden ist, da waren sich die meisten der rund 250 Besucher an diesem Nachmittag und Abend einig. Insgesamt rund 3,2 Millionen Euro waren in die neue Sportanlage am Göhlenweg geflossen, von denen die Gemeinde 2,3 Millionen übernommen hatte.

Viele erkundeten das neue Sportheim, inspizierten die vier Plätze samt Tartanbahn und Leichtathletik-Anlagen und erwarteten den Höhepunkt des Tages, das Duell zwischen der Regionalliga-Mannschaft des SSV Jeddeloh II und einer Edewechter Auswahlmannschaft. Der Vergleich endete deutlich mit 19:0 für den Regionalligisten.

Keine Fahrradständer

Als kleines Manko am bisherigen Zustand des neuen Stadions könnte gelten, dass es noch keinerlei Fahrradständer gibt. Denn aufs Gelände dürfen Räder nicht mitgenommen werden, weshalb viele Besucher ihre Zweiräder kreuz und quer auf der Wiese außerhalb des Zauns abstellen mussten. Hätte es geregnet, wäre aus dem noch spärlich bewachsenen Rasenstück wohl eine Matschwüste geworden – oder die Radfahrer hätten ihre Fahrräder anderswo abstellen müssen.

Ingo Schmidt Redakteur / Redaktion Westerstede
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