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Beruf: Als Norddeutscher im Sterneland

27.11.2015

Aue Phillip Krull hat an den drei Tagen in der Landesberufsschule in Villingen-Schwenningen „Sachen gesehen, die ich noch nie gesehen habe“. Und der 20-Jährige hat in der Küche Dinge getan, die in seiner normalen Ausbildung so nicht vorkommen: ganz viel karamellisiert, Zuckerskulpturen kreiert und für eine Küchenparty Finger Food gezaubert, von dem er zuvor nicht mal gehört hatte.

Krull ist Auszubildender zum Koch im „Klosterhof Aue“. Und dessen Küchenchef Thorben Grübnau hält große Stücke auf den Oldenburger: „Es ist selten, dass man eine solche Perle in der Ausbildung hat.“ Deshalb hat Grübnau seinem Azubi die Teilnahme an der Talentschmiede im Südwesten ermöglicht. „Baden-Württemberg ist sternelastig“, weiß der Küchenchef. „Wer lernen will, muss zu den Besten der Besten gehen.“

Unter den 20 Teilnehmern, die drei Tage lang Menüs planen, Gerichte zubereiten und sich von Sterneköchen Tipps holen konnten, waren 19 aus Baden-Württemberg – und Phillip Krull; 19 waren im dritten Lehrjahr – der aus Bad Zwischenahn ist im zweiten. Den Kontakt hatte Grübnau hergestellt, selber Mitglied der Nationalmannschaft des Verbands der Köche Deutschlands (VKD). „Wer gute Fachkräfte haben will, muss sie auch unterstützen.“ Und wenn man mal einen so hoch motivierten Azubi habe, wie Phillip Krull einer sei, dann müsse man diesen auch entsprechend fördern, meint Grübnau.

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Der 20-Jährige wollte Erfahrungen sammeln, mit Gleichgesinnten in Kontakt kommen und „Techniken lernen, die ich im eigenen Betrieb nicht lerne“. Angst, nicht mithalten zu können, habe er keine gehabt. „Mein Chef hat mich ja nicht ohne Grund dahin geschickt.“

Koch sei schon immer sein Traumberuf gewesen, berichtet einer, der schon als kleiner Junge viel Spaß beim Kochen mit seiner Mutter hatte. Ein Schulpraktikum, aber auch die derzeit so populären Fernsehsendungen mit Top-Köchen hätten ihn in seiner Berufswahl bestärkt, so Krull. Was er an dem Job so mag, ist dessen große Bandbreite und mit Ehrgeiz ganz viel erreichen zu können. „Mein großer Traum ist es, einmal einen Stern zu erkochen.“ Schneller erreichbar ist vielleicht sein Nahziel: Mitglied der Jugend-Nationalmannschaft der Köche zu werden. Dafür könnte er sich im dritten Ausbildungsjahr qualifizieren.

Weitere Einblicke in die Welt der Spitzenköche kann der 20-Jährige schon vorher gewinnen: Kommenden März trainiert die Nationalmannschaft des VKD ihr Programm für die Olympiade der Köche. Und dieses „warme Training“ wird bei Grübnau im „Klosterhof Aue“ stattfinden. Denn auch dessen Küchenchef hat noch einen Traum: Olympiasieger im Kochen zu werden. Die Titelkämpfe finden im Oktober kommenden Jahres in Erfurt statt.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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