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Handball: Eklat um plötzlichen Wiefelsteder Abstieg

24.05.2016

Bookholzberg /Rastede /Delmenhorst Große Verwirrung beim SV Eintracht Wiefelstede: Die Handballer hatten nach dem Sieg im vorletzten Saisonspiel schon den Klassenerhalt gefeiert, waren deshalb ohne großen Kampf in die letzte Partie bei der HSG Delmenhorst II gegangen – und verloren. Die 27:28-Niederlage schien egal. Doch seit Sonnabend hat die Weser-Ems-Liga offenbar sechs Absteiger – inklusive des SVE Wiefelstede. Das findet der Verein nicht in Ordnung und legte Einspruch ein.

Auch die anderen Ammerland-Clubs absolvierten ihre letzten Spiele: Rastede bezwang die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit 32:26. Beim zweiten Team der HSG verlor die SG SV Friedrichsfehn/Tus Petersfehn 28:31.

VfL Rastede - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 32:26 (22:16). Der VfL spielte in der 1. Halbzeit mit seiner Stammbesetzung und zeigte, wie eingespielt diese Formation ist. Marco Ideus stand zunächst im Tor und deutete an, dass er in der Lage ist, in der nächsten Saison mehr Verantwortung zu übernehmen. Im Angriff spielte der VfL die Tore sehr gut heraus und nutzte die Chancen konsequent. Nach der Pause erhielten die Spieler mehr Einsatzzeit, die aufgrund beruflicher Eingebundenheit selten am Training teilnehmen können und bisher wenig gespielt haben. Aber auch in dieser Besetzung geriet der Sieg nie in Gefahr. Torwart Denis Jürgens, der zum VfL Edewecht wechselt, verabschiedete sich mit einer guten Leistung.

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HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn 31:28 (12:15). „Man hätte annehmen können, unser Team wolle den Spielverlauf aus dem Spiel in Sandkrug noch einmal nachstellen“, mutmaßte SG-Co-Trainer Gerrit Schwarting. Die Ammerländer kamen gut ins Spiel, standen gut in der Defensive und kamen über Tempospiel zur 5:4-Führung. „Hierbei zeichneten sich Benjamin Schulz und Sebastian Schwarze aus“, lobte Schwarting. Axel Dierks im Tor zeigte zudem einige gute Paraden, so dass die Gäste mit einer 15:12-Führung in die Kabine gingen. „Es sah gut aus, es gab nicht viel zu verändern“, meinte Schwarting.

Es folgte das 16:12 für die Ammerländer – die danach jedoch völlig den Faden verloren. Fehlwürfe, Fehlpässe und technische Fehler nutzten die Gastgeber gnadenlos aus und erzielten in der 36. Minute den Ausgleich, kurz darauf die Führung. Auch in der Folge gelang den Gästen nicht viel, so dass ihr Rückstand bis zur 49. Minute auf 21:26 anwuchs.

Dann aber „ging noch einmal ein Ruck durch das Team, nachdem wir gefühlte 20 Minuten jedwede Struktur vermissen ließen“, sagte Schwarting. Bis auf 27:28 kämpfte sich die SG drei Minuten vor Schluss noch einmal heran. Die Gastgeber aber ließen sich nicht beirren und brachten den Sieg unter Dach und Fach. „Kein versöhnlicher Abschluss einer langen Saison. Schade“, resümierte Schwarting: „Am Ende haben wir eine Partie, in der es um nichts mehr ging, durch eigene Fehler verloren. Es gab einige überharte Aktionen der Gastgeber, zum Glück aber keine größere Verletzungen.“

HSG Delmenhorst II - SV Eintracht Wiefelstede 28:27 (13:11). Das Spiel und auch dessen Ausgang nahm SVE-Trainer Marcel Hellmann noch ganz locker. Die Wiefelsteder hatten in der Vorwoche die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II besiegt und waren überzeugt, dass der Klassenerhalt feststünde. „Es war ein relativ faires Spiel, wenig Härte. Beide Teams spielten das so runter, die Spieler hatten keine Spannung. Am Ende hatten wir verloren. Punkt“, war Hellmanns Fazit.

Der Coach hatte viel durchrotiert und allen Spielern noch einmal Einsatzzeit gegeben: „Es ging ja um nichts. Eigentlich. Dachten wir.“

Doch am Sonnabend tauchte auf der Plattform des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) auf einmal das nach unten zeigende Dreieckssymbol neben dem SVE auf – das Zeichen für Abstieg. „Seit Sonnabendabend, 22 Uhr“ sei das da, meint Hellmann – zu seinem Unverständnis. Vorher waren weniger Absteiger ausgegeben gewesen, nun sind es deren sechs. „Ich finde das frech, das nach dem letzten Spiel noch zu ändern“, ärgert sich Hellmann. Der SVE habe Einspruch eingelegt. „Es werden viele Telefonate geführt“, so Hellmann: „Wie es weiter geht, weiß aber keiner.“

Von Seiten der HVN-Verantwortlichen war am Montag keine Stellungnahme mehr zu bekommen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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