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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Freiheit nicht an der PS-Stärke messen

16.05.2011

WIEFELSTEDE Rund 100 Motorradfahrer hatten sich am Sonnabend auf den Weg nach Wiefelstede gemacht, um die Motorradsaison mit einem Gottesdienst zu eröffnen. Aus dem ganzen Ammerland aber auch den angrenzenden Gemeinden waren die Bikerinnen und Biker dem Ruf gefolgt.

Auf dem Rathausplatz gab es für Passanten viele Fotomotive. Chromblitzende, polierte Maschinen mit den unterschiedlichsten PS-Stärken waren das Objekt der Begierde. Aus Walle bei Bremen waren zwei Biker mit NSU-Maschinen älteren Datums angereist. Der Wiefelsteder Motorradclub der „Slowly’s“ hatte wie schon in den vergangenen Jahren alles bestens organisiert.

Die Ruhestandpfarrer Manfred Kahl und Hugo Mieth hatten wie gewohnt den „Mogo“, den Motorradgottesdienst, übernommen. Auf dem Platz vor dem Glockenturm versammelten sich die Biker. Der Bläserkreis Wilhelmshaven unter der Leitung von Karsten Heger sorgte für die musikalische Unterstützung.

Die Pastoren nahmen das Motto des „Mogo“ „Freiheit ist nicht nur ein Wort“ in ihrer Dialogpredigt unter die Lupe. Dass die Freiheit auf dem Motorrad nicht an der PS-Stärke des eigenen Motorrades gemessen werden und der damit verbundene „Kick“ zur Unvernunft führen sollte, machten Manfred Kahl und Hugo Mieth deutlich. „Keep cool, keep slowly“ – eine Prise Vernunft beim Fahren sollte die falsch verstandene Freiheit bremsen.

Während des Gottesdienstes gingen die Blicke der Organisatoren immer wieder gen Himmel. Während rund um Wiefelstede Regen- und Hagelschauer auf die Erde prasselten, ließ sich vor der St. Johannes-Kirche die Sonne blicken. Zumindest bis kurz vor Schluss der Predigten. Dann hatte der Regen auch Wiefelstede erreicht und machte einen Umzug in die Kirche erforderlich. Die gesammelte Kollekte soll für die Seelsorge im Kinderkrankenhaus Oldenburg Verwendung finden.

Bevor schließlich in langer Kolonne zur gemeinsamen Ausfahrt aufgebrochen wurde, konnten sich die Teilnehmer vor dem evangelischen Gemeindehaus bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen stärken. Dieter Zoch vom Organisationsteam freute sich, dabei auf eine Besonderheit verweisen zu können: „Erstmals bieten wir in diesem Jahr selbst gemachte Pralinen „Sweety Slowly’s“ an.

Gegen 16 Uhr ging es dann auf die rund 60 Kilometer lange Strecke quer durch das Ammerland. Angeführt wurde der lange Tross von der Polizei, natürlich auf Motorrädern.

Nach der Rückkehr wurde noch gemütlich beisammen gesessen und es wurden zukünftige Fahrten verabredet. „Wenn auch das Wetter während des „Mogo“ uns einen kleinen Streich gespielt hat, so sind wir mit dem Ablauf sehr zufrieden“, bilanzierte Dieter Zoch nach der Veranstaltung. „Wir sind ja mittlerweile ein eingespieltes Team, wo ein jeder weiß, was er zu tun hat. Mit dieser Gewissheit im Hinterkopf werden wir das fünfte Treffen im kommenden Jahr erneut angehen.“

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