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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Ammerländer Handballerinnen: Moral wird mit einem Punkt belohnt

23.11.2018

Friedrichsfehn /Petersfehn Kim von Aschwege atmete einmal tief durch, versenkte den Ball von der Siebenmeterlinie und sorgte damit vier Sekunden vor dem Abpfiff für riesigen Jubel bei den Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Im Derby gegen den VfL Oldenburg III zeigten die Ammerländerinnen am Mittwochabend ein großes Kämpferherz und kamen nach einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand noch beim 24:24 (14:11) zu einem Punktgewinn.

Handball-Statistik

Frauen, Oberliga

VfL Oldenburg III - SG Friedrichsfehn/Petersfehn 24:24 (14:11)

SG: Köther, Bröckerhoff - Zwick (1), Janca (2), Kuhlmann (2), Breipohl, Martens (4), Thamm (1/1), Wichmann (2), Lampe (3), Rückert (1/1), von Aschwege (6/1), Winkelmann (2)

beste Werferinnen VfL: Winkler (6), Schepers und Reinemann (jeweils 4)

Zeitstrafen: VfL 4, SG 3

Siebenmeter: VfL 3/5, SG 3/6

Trainerin Alexandra Hansel musste erst einmal tief durchatmen. „Auch ich habe zwischendrin nicht mehr wirklich daran geglaubt“, gab die SG-Trainerin zu, um kurz darauf ihrem Team ein großes Lob auszustellen. „Wenn wir so, wie ab der 38. Minute über die gesamte Spieldauer agiert hätten, wären wir heute als Sieger vom Platz gegangen. Das war wirklich gut. Bei diesem Spielverlauf müssen wir aber von einem gewonnenen Punkt sprechen.“

Im ersten Durchgang knüpften die Ammerländerinnen beim Nachbarn aber erst einmal an die durchwachsene Leistung vom Wochenende an. Weder die Offensive (acht freie Würfe und drei Siebenmeter wurden vergeben) noch die Defensive konnten in der Anfangsphase überzeugen. Die Gastgeberinnen kamen vermehrt über Emily Winkler und Laura Kannegiesser auf den Außenpositionen zu einfachen Toren und erspielten sich eine 3:2-Führung (5. Minute). Wirklich Spielfluss kam auf beiden Seiten aber nicht auf, weil sich beide Teams viele einfache Ballverluste leisteten. Erstmals setzten sich die Oldenburgerinnen bei 11:8 (22.) ab, mit einer 14:10-Führung ging es in die Pause.

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Auch nach dem Seitenwechsel suchte die SG noch nach ihrer Form. So dauerte es bis zur 34. Minute, ehe Neele Kuhlmann am Kreis beim 16:12 der erste Treffer gelang. Zuvor erlaubten sich die Ammerländerinnen vier Fehlwürfe, von denen VfL-Torhüterin Katharina Kürten drei Bälle parierte.

Und Hoffnung auf Besserung lag nicht in der Luft. Die meisten Zuschauer in der Halle hielten den Treffer von Jessica Koconrek zum 19:12 (38.) bereits für die Vorentscheidung. Doch dann kämpfte sich die SG zurück in die Partie. Vor allem Torhüterin Bianca Bröckerhoff konnte nun einige freie Würfe parieren. Auf der anderen Seite war es Wencke Martens, die mit viel Energie in die Nahtstellen der VfL-Abwehr stieß und wichtige Treffer erzielte.

Die SG holte Tor um Tor wieder auf. Über 22:19 (49.) war Friedrichsfehn/Petersfehn nach dem Treffer per Gegenstoß von Laura Lampe zum 24:23 eineinhalb Minuten vor dem Ende wieder dran. Noch einmal wehrte Bröckerhoff im Tor einen Ball ab, so dass die SG ihre Chance zum Ausgleich noch bekommen sollte. Sechs Sekunden vor dem Ende zog Lara Winkelmann in den Kreis und wurde gefoult. Den fälligen Siebenmeter traf von Aschwege zum umjubelten Ausgleich.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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