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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Leichtathletik: Routiniers werden mit Gold und Rekorden belohnt

29.05.2019

Friedrichsfehn /Westerstede /Rastede Mit guten Ergebnissen überzeugten die Ammerländer Leichtathleten bei den Landesmeisterschaften der Senioren in Celle. Vor allem die Sportler des SV Friedrichsfehn überzeugten bei vier Starts mit vier Siegen.

Den Grundstein für das erfolgreiche Wettkampf-Wochenende legte Helge Bormann (Altersklasse M50) mit seinem 100-Meter-Hürdenlauf. Gegenüber den Bezirksmeisterschaften konnte er sich auf 15,57 Sekunden verbessern und gehört damit wohl auch zum Favoritenkreis auf einen Deutschen Titel in seiner Altersklasse. Den zweiten Titel machte Bormann mit 1,62 Metern beim Hochsprung, ebenfalls neue Bestleistung für ihn in diesem Jahr, perfekt.

Doch auch seine Vereinskollegin Rieke Stieglitz (W35) schnappte sich zwei Goldmedaillen. Beim 100-Meter-Sprint sicherte sich die Friedrichsfehnerin, trotz starkem Gegenwind, in 14,11 Sekunden den Titel, auch wenn Stieglitz mit der Zeit nicht zufrieden war. Den zweiten Sieg gab es in der Teamwertung. Mit der Startgemeinschaft Brinkum-Barßel-Friedrichsfehn gewann Stieglitz gemeinsam mit Mareike Witte, Yasmin Homeyer und Jennifer Witte in 54,57 Sekunden die 4x100-Meter-Staffel.

Ganz oben auf dem Siegerpodest stand auch Heiner Lüers von der TSG Westerstede. Gemeinsam mit Andreas Stärk, Juri Jantz und Richard Kähling vom OSC Damme holte er in der 4x100-Meter-Staffel der Altersklasse M50 in 49,32 Sekunden den Titel. Diese Zeit war gleichzeitig eine neue deutsche Jahresbestleistung in dieser Altersklasse. Ebenfalls siegreich war Lüers beim 200-Meter-Sprint (27,29 Sekunden). Knapp geschlagen geben musste sich der Ammerländer über die 100 Meter. Dort hatte Matthias Folkers in 13,33 Sekunden vor Lüers, der in 13,46 ins Ziel, die Nase vorn.

Ebenfalls in guter Form präsentierte sich Enno Borchers vom VfL Rastede. Der Routinier sicherte sich in der Altersklasse M75 zwei Titel. Fast kampflos zu Gold kam Borchers beim 80-Meter-Hürdenlauf. Der Rasteder verbesserte seine Zeit auf 18,94 Sekunden, sein Mitkonkurrent aus Braunschweig musste aufgeben. Beim Hochsprung erreichte Borchers mit 1,23 Metern ebenfalls das beste Ergebnis. „Beim Dreisprung schließlich kam ich bei nachlassender Kraft überhaupt nicht aufs Brett“, erklärte Borchers. Dennoch reichten seine 7,31 Meter mit zwei gültigen Versuchen zu Rang drei.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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