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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Friesoythe gewinnt erste Schlacht

16.05.2017

Petersfehn Landesliga-reif war am Samstag in Petersfehn nur die Stimmung: In voller Halle verloren die Handballer der SG Friedrichsfehn/Petersfehn ihr Heimspiel in der Landesliga-Aufstiegsrelegation gegen die HSG Friesoythe mit 23:24 (12:11). Am Samstag muss nun ein Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung her, wenn die Ammerländer den Aufstieg noch schaffen wollen.

SG-Trainer Marcel Hellmann war nach dem Spiel bedient. Im Vorfeld hatte er gefordert, dass seine SG den Gästen zeigen sollte, wer der Boss ist. Am Ende sollte es aber ganz anders kommen. „Es war ein brutales Spiel. Das war sogar mir zu viel Härte. Weiterhin ist aber alles noch offen. Wir wissen selbst, dass das heute eines unserer schwächsten Spiele war.“ Besonders die katastrophale Wurfauswahl und -Ausbeute kostete den Ammerländern eine bessere Ausgangssituation.

Von Beginn an bot sich den Zuschauern das erwartet hart umkämpfte Spiel. Daran, dass die Spieler auf beiden Seiten teilweise weit jenseits der Grenzen des Erlaubten zupackten, hatten auch die Schiedsrichter Garrelt Hippen und Karl Janssen ihre Mitschuld. Eine klarerer Linie von Anfang an hätte verhindern können, dass das Spiel besonders in der ersten Hälfte zu viel mit Kampf und zu wenig mit Handball zu tun hatte.

In der sehr zerfahrenen Anfangsphase waren es dann vor allem die Torhüter auf beiden Seiten, die sich in den Vordergrund spielten. Bei der SG entschärfte Tim Möller einen Siebenmeter und gleich mehrere freie Würfe der Gäste. Sein Gegenüber im HSG-Tor, Philip Fründt, konnte jedoch trotz toller Paraden nicht verhindern, dass die SG nach 7 Minuten mit 3:1 in Führung ging. Danach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der sich kein Team wirklich absetzen konnte. Nach dem 4:4 (12. Minute) wechselten die Führungen bis zum knappen 12:11-Halbzeitvorsprung der SG durch Tom zur Brügge mehrmals.

Fünf ganz schwache Minuten der Gastgeber nach dem Seitenwechsel brachten die HSG mit 14:12 in Führung. Den Ammerländern fiel offensiv wenig ein. Einzig Jonas Schlender, der alle neun Siebenmeter traf, hielt die Hoffnung der Ammerländer lange Zeit am leben. Erst bei 21:21 kam die SG in der 54. Minute zum Ausgleich, eine Minute später war es erneut Schlender von der Neunmeter-Linie, der zur 22:21-Führung traf.

Nun sah eigentlich alles nach einem Heimsieg der SG aus. Der eingewechselte Ole Luca Wiechmann parierte einen Siebenmeter plus Nachwurf und die Gastgeber hatten somit die Vorentscheidung in der Hand. Doch eine erneut schlechte Wurfauswahl und eine Zeitstrafe gegen Tim Jürgens führten dazu, dass die HSG mit 24:23 den Sieg aus Petersfehn entführte.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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