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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Geldsegen und Torfstechen

13.07.2011

Allen Grund zur Freude haben die Jugendabteilungen von Tora Bad Zwischenahn, des TuS Ocholt und des SV Westerholtsfelde. Bei der Aktion „Mein Lieblingssportverein“ der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) anlässlich des 225-jährigen Bestehens wurde ihr Los gezogen. Philipp Farwick, stellvertretender Leiter des Privatkundenbereichs der LzO Ammerland, und Friedo Lübben, stellvertretender Leiter Firmenkunden, übergaben in der Zwischenahner Filiale nun Schecks für die Nachwuchsarbeit der Vereine. Stellvertretend für Tora nahm 1. Vorsitzender Rainer Kroll einen Scheck über 1000 Euro entgegen. Bei seinen Kampfsportlern soll das Geld in den Bau des neuen Dojos fließen, in dem schon bald auch die jungen Vereinsmitglieder trainiert werden sollen. Frank Puls freute sich in seiner Funktion als Kassenwart des TuS Ocholt über 500 Euro, mit denen etwa aktuelle Trikots für die Jugend angeschafft werden könnten, wie er verriet. 225 Euro gingen an den SV Westerholtsfelde, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Christian Harseim, als Dritter. Hier wird aller Voraussicht nach in neue Trainingsgeräte investiert.

Bei der Aktion konnten LzO-Kunden zuletzt in den Filialen im gesamten Geschäftsgebiet ihre Stimme für einen Verein ihrer Wahl abgeben. Aus allen eingereichten Nennungen wurden dann pro Landkreis drei Siegervereine gezogen.

Nach gemeinsam fast 80 Dienstjahren gehen offiziell zum 1. August Bernd Munderloh und Traugott Eckhardt in den Ruhestand. Verabschiedet wurden die beiden Lehrer des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht aber schon jetzt. Ihren künftigen Zugewinn an Freizeit werden beide zu nutzen wissen – ob in Südfrankreich (Eckhardt) oder doch eher in Oldenburg (Munderloh), wie die Theater-AG des Gymnasiums gemutmaßt hatte. Freikarten für drei Spielzeiten sollen bei der Gewöhnung an den Ruhestand helfen. Emmy Helbig verabschiedete als Fachkonferenzleiterin Deutsch ihren „einzigartigen Kollegen“ Eckhardt und Ingrid Deserno als Fachkonferenzleiterin Englisch Munderloh, dessen Englischunterricht Standards gesetzt habe, standesgemäß mit „You really did a brillant job“.

Ein Ehepaar aus Wiefelstede um 500 Euro reicher gemacht hat kürzlich Günther Kunde, Losverkäufer der DLRG. Einer der Hauptgewinne der landesweiten DLRG-Lotterie ist in diesen Tagen durch ein Ehepaar aus Wiefelstede im Kurpark von Bad Zwischenahn gezogen worden. Die Landeslotterie der DLRG läuft noch bis September, der Lospreis beträgt 50 Cent. Ob Niete oder Gewinn ist sofort ersichtlich.

In Bad Zwischenahn werden die Lose durch Günther Kunde aus Aschhausen verkauft – und das so erfolgreich wie nirgends sonst in Niedersachsen. Nach eigenen Angaben habe Kunde bereits in dieser Saison etwa 20 000 Losbriefchen für den guten Zweck verkauft. Die DLRG Bad Zwischenahn investiert die Gelder in jedem Jahr für die Sicherheit der Badenden und Wassersportler auf der „Perle des Ammerlandes“, dem Zwischenahner Meer.

Zum ersten Mal fand ein Charity-Golfturnier des Lions Clubs Ammerland-Inamorata auf dem Platz des Golfclubs Hatten statt. Zahlreiche Gäste erspielten Spenden von über 2600 Euro, die dem Kinderschutzbund Ammerland zugute kommen. In Bad Zwischenahn sollen damit Aktionsnachmittage für Kinder aus der sozialpädagogischen Familienhilfe organisiert werden. Doch nicht nur eine gute Tat wurde somit getan, das Golf Turnier wartete auch mit einem sportlichen Höhepunkt auf: Stefan Schmidt lochte mit einem einzigen Schlag ein und sicherte sich mit diesem „Hole in One“ zugleich den Preis „Nearest to the pin“.

An einem schönen Sommermorgen haben auch in diesem Jahr Mitglieder des Vereins für Heimatpflege Bad Zwischenahn auf dem Gelände der Kurverwaltung am Ende des Lüneburger Dammes im Kayhauser Moor wieder Schwarztorf gegraben (ovales Bild). Mit eigenem Torfgeschirr „Watter, Enkelspoor, Duppelspoor, Joger und Bultspoor“ ging es an die Arbeit. Mit dem Herrichten des „Spittes“ und der Anlegung der „Bank“, was eine schweißtreibende Arbeit darstellte, haben Erich Baumeister, Herbert Lücking, Rudolf Lüers, Gerd Neumann, Günter Schröder und Herbert Wehmhoff mit viel Spaß ein „Dachwark“, also etwa 730 Soden, gegraben. Erstmals mit Begeisterrung dabei war der „Junggräber“ Mathias Koch.

Früher hatte fast jeder Haushalt im Ammerland sein „Pfand“ im Moor, wo jährlich Schwarztorf und auch Weißtorf gegraben wurde. Der Brauchtumsausschuss des Heimatvereins unter Vorsitz von Renate Hauken möchte diesen Brauch beibehalten, um auch Gästen und jungen Leuten zu zeigen wie in dieser Region früher Brennmaterial für den häuslichen Herd gewonnen wurde. Das schönste sei das gemeinschaftliche Frühstück vor der Plaggenhütte gewesen, welches in diesem Jahr von Elfriede Schröder serviert wurde, befand Hauken.

Ein Wiedersehen mit ihren ehemaligen Kindergärtnerinnen gab es am „Tag der Architektur“ für einige Betriebskinder der Oldenburger Kartonagenfabrik in Bad Zwischenahn. Mit viel Engagement und Spaß verkauften sie bunte Design-Papphocker an die zahlreichen Besucher. Der Erlös des Werksverkaufs in Höhe von 800 Euro ging an die Villa Kunterbunt.

Die ist mit ihrem Konzept und ihren engagierten Mitarbeiterinnen wohl bekannt und beliebt bei den Inhabern Sabine und Ulf Burmeister.

Ihre Ausbildung erfolgreich zum Abschluss gebracht haben 22 Bürokaufleute der Berufsbildenden Schulen (BBS) Ammerland in Rostrup. Die Abschlussprüfungen vor der Industrie- und Handelskammer Oldenburg und der Handwerkskammer Oldenburg abgelegt und bestanden haben: Katharina Ahrens, Karen Barelmann, Nicole Barnekow, Tobias Boge, Kira Bredehorn, Kristin Brumund, Franziska Coordes, Christina Fleßner, Sarah Kim Gerdes, Daniela Grassl, Kerstin Hedenkamp, René Heuel, Benjamin Heyer, Sina Hobbiesiefken, Nicole Kurpiel, Christian Lohmüller, Kristina Schaudien, Mareike Schrader, Jennifer Schröder, Sabrina Stöhr, Christiane Tapken und Wiebke Wiechering. Herausragende Prüfungsleistungen erbrachten dabei René Heuel, der mündlich und praktisch mit der Note „Sehr gut“ abschnitt sowie Katharina Ahrens, die sowohl mündlich und praktisch als auch schriftlich mit der Note „Gut“ geprüft wurde.

Schulleiterin Wilma Eberlei forderte die Absolventen auf, ihre Talente zu nutzen und sich zu bemühen, diese weiter zu entwickeln und die zukünftigen Aufgaben verantwortlich anzunehmen. Dieses Bemühen sollte aber auch von den Unternehmen als Leistung anerkannt werden. Als Vertreterin der Prüflinge ließ Franziska Coordes die Ausbildungszeit Revue passieren: „Die Ausbildungszeit hat uns viel gebracht, weil wir zunehmend auch verantwortlich für übertragene Aufgaben wurden.“

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