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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Sport: Treffsicher nach München

21.08.2018

Hahn-Lehmden Drei Nachwuchsschützinnen des Schützenvereins Hahn starten Ende August bei den Deutschen Meisterschaften in München. Lea Meuschel (13 Jahre, Hahn-Lehmden), Julia Haß (13, Hahn-Lehmden) und Ann-Kathrin Gerdes (14, Zetel) wollen bei dem Wettbewerb ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Qualifiziert hatten sie sich vor einigen Wochen bei den Landesverbandsmeisterschaften des Nordwestdeutschen Schützenbundes in Bassum.

Getestet in den Ferien

Lea Meuschel schießt seit ihrem achten Lebensjahr. „Ich habe das bei einer Ferienpassaktion ausprobiert und es hat mir viel Spaß gemacht“, erzählt die 13-Jährige. Besonders gefällt ihr an diesem Sport, dass man lernt, Ruhe zu bewahren. Sie fing als Lichtpunktschützin an und wurde früh als besonderes Talent entdeckt und gefördert.

Große Unterschiede im Waffengesetz

Beim Lichtpunktschießen wird keine Munition verschossen. Es gibt keine Altersbegrenzung für das Lichtpunktschießen. Bei Betätigung des Abzugs löst sich ein Lichtimpuls, an der Zielscheibe wird die Position gemessen und an den PC übermittelt. Ein Lichtschussgewehr ist aber dennoch eine „Anscheinswaffe“ – sie sieht einer echten Waffe ähnlich und muss beim Transport verpackt werden.

Das Luftgewehrschießen ist eine olympische Sportart. Der Antrieb der Kugel erfolgt über Druckluft, nicht über Zündung. In Deutschland unterliegen Druckluftwaffen dem Waffengesetz, das den Umgang mit ihnen beschränkt.

Bei einem internationalen Turnier in Dortmund durfte sie bereits an einem Testtraining mit einem weltweit bekannten Trainerpaar teilnehmen. „Das war ein kleiner Ritterschlag für Lea“, sagt der stellvertretende Jugendleiter beim Schützenverein Hahn, Günter Diers.

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Mit ihren 13 Jahren blickt Lea Meuschel bereits auf einige Erfolge zurück. Im vergangenen Jahr durfte sie schon einmal bei der Deutschen Meisterschaft antreten und belegte einen respektablen 24. Platz. Mit dem Lichtpunktgewehr wurde sie sogar schon Landesmeisterin. Und auch in diesem Jahr hat sie schon einige Siege errungen.

Für ihre Treffsicherheit bekannt ist auch Julia Haß. „Ich bin über eine Freundin hierhergekommen“, erzählt die 13-Jährige, die vor etwa zwei Jahren beim Schützenverein Hahn anfing. Mit ihrem ersten Schuss traf die Schülerin gleich ins Schwarze – eine satte Zehn. „Das hat mir gleich Spaß gemacht“, sagt Julia Haß, deren Talent für den Schießsport ebenfalls recht schnell zu Tage trat. „Es ist schön, wenn der Erfolg da ist“, erzählt die 13-Jährige.

Für Ann-Kathrin Gerdes geht es beim Schießen vor allem darum, sich gut konzentrieren zu können. Die Ruhe, die im Schießstand benötigt wird, ist zudem ein guter Kontrast zum anderen Hobby der 14-Jährigen: Sie fährt bei Speedway-Rennen mit. Die Schülerin aus Zetel war von einem anderen Schützenverein, der sich aufgelöst hatte, nach Hahn gewechselt und ist inzwischen seit rund fünf Jahren aktive Schützin.

Rund 20 Mitglieder zählt die Jugendabteilung des Schützenvereins Hahn zurzeit. Trainiert wird zweimal pro Woche in der Schützenhalle in Hahn-Lehmden – und zwar dienstags von 17.30 bis 19 Uhr und freitags von 17 bis 19 Uhr. „Die Ausrüstung stellen wir für alle Altersklassen zur Verfügung“, sagt der stellvertretende Jugendleiter Diers.

Sponsoren gesucht

Die drei erfolgreichen Nachwuchsschützinnen, die nun bei der Deutschen Meisterschaft in München antreten werden, wurden vom Verein sogar mit neuen Gewehren ausgestattet. Um passende Kleidung vorhalten zu können, wenn die Schützinnen älter und damit größer werden, ist der Verein aber auch auf Sponsoren angewiesen. Und manchmal werden auch die Eltern mit ins Boot geholt, sagt Diers.

Neben den Nachwuchsschützinnen treten für den Schützenverein Hahn weitere Aktive in München an. Bei den Juniorinnen starten Thalia Goßling, Michelle Gudatke sowie Patricia Preis und bei den Erwachsenen Björn Lünemann, Mirco Wento und Carsten Rohde.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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