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Dorfreinigung: Helfer finden allerhand Kurioses

08.04.2014

Nethen /Bekhausen /Rastede Wer am Sonnabendvormittag im nördlichen Rastede unterwegs war, wird sie bemerkt haben, die zahlreichen Warnwesten am Straßenrand. Darin steckten dutzende freiwillige Helfer, die für die Dorfreinigungen in Nethen und Bekhausen unterwegs waren und einiges an Unrat beseitigten.

Ein kleines Einsatz-Set bekam jeder der über 30 Helfer in Bekhausen – bestehend aus Greifzange, Beuteln und Einweghandschuhen, aber auch ein paar Getränke als Unterstützung für die freiwillige Arbeit. Groß und Klein waren im gesamten Straßenbereich unterwegs, einige Abschnitte waren schon zuvor gereinigt worden. „Ein paar der Leute, die heute nicht können, sind im Vorfeld Straßen abgelaufen und haben den Müll aufgesammelt“, sagte Organisator Erich Kuhlmann am Treffpunkt der Putzaktion, dem Dorfgemeinschaftshaus.

Neben jeder Menge Zigarettenstummel und Fastfood-Papier kamen auch immer wieder kuriose und beeindruckende Funde zusammen. So waren es in Bekhausen in diesem Jahr unter anderem ein Fahrrad und eine komplette Auspuffanlage. „Außerdem haben wir entlang einer Straße über 70 leere einer Weinbrandsorten gefunden. Das ist wirklich ein Rekord in diesem Jahr“, so Kuhlmann.

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Auch in Nethen waren über 20 Helfer mit Eimern und Greifern unterwegs, bevor der gesammelte Müll auf einem Anhänger verladen wurde. Handschuhe und Gummistiefel waren die nötige Grundausstattung der Freiwilligen, um auch ein wenig abseits der Hauptwege Dinge auflesen zu können.

Auch hier traf man sich zunächst am Dorfgemeinschaftshaus, um von dort aus in Kleingruppen in Nethen auszuschwärmen. Kurt Gurk, der Vorsitzende des Ortsbürgervereins, teilte den Gruppen bestimmte Straßenabschnitte zu, bevor er sich selbst mit seinen Stiefeln und einer Mülltüte in den Straßengraben vor dem Gemeinschaftshaus begab. Es dauerte nur wenige Minuten, bis er das erste Teil herauszog: „Eisen! Davon zerreißt der Beutel ja sofort“, sagte er und deponierte das alte, deformierte Stück erst einmal auf dem Rasen.

Weniger das Müllsammeln, sondern mehr das alljährliche Instandsetzen fand zeitgleich in und um den Rasteder Mühlenhof statt. Der Holzzaun musste repariert, das Tor neu gestrichen und der Torfmull von der Terrasse gebracht werden. „Außerdem haben wir in der Scheune jede Menge Holz, das gespalten werden muss“, richtete Gerhard Hass das Wort an die Mitglieder des Heimatvereins, die sich zum Frühjahrsputz eingefunden hatten. Aus allen Gruppen des Vereins kamen dabei Männer und Frauen zusammen.

Neben den gröberen Arbeiten auf dem Außengrundstück, die eher die Männer in Angriff nahmen, wurden die Fenster und die Diele von den Frauen wieder auf Vordermann gebracht.

Schon mittags sah es am Mühlenhof, in Nethen und in Bekhausen doch wieder merklich aufgeräumter aus – den helfenden Händen und Warnwestenträgern sei Dank.

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