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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

TREFFEN: Immer elf Freunde geblieben

26.09.2009

BAD ZWISCHENAHN In alten Erinnerungen schwelgten die Fußballer der Studentennationalmannschaft der 50er Jahre bei ihrem Treffen in Bad Zwischenahn.

Dieter Rosenbohm, Harald Hackländer, Erich Niehus, Rudolf Hannwacker, Fritz Herkenrath, Joseph Lammers, Theo Musselmann, Erich Perner, Günther Siebert, Hans-Heinrich Stadtländer und Hans-Hermann Brahms saßen im Hotel Kämper in gemütlicher Runde zusammen und ließen die Ereignisse von damals noch einmal Revue passieren. „Unsere Männer können sich an jedes einzelne Tor erinnern und besprechen bei jedem ihrer Treffen noch einmal genau alle Einzelheiten“, erläutert eine der Ehefrauen augenzwinkernd. Und tatsächlich schienen die Geschehnisse von damals erst gestern passiert zu sein, so aktuell wurde unter den Mannschaftskollegen von einst diskutiert. „Wieviel Bronzemedaillen haben wir damals eigentlich gewonnen? Drei oder vier?“, rief einer in die Runde. „Drei! 1949, 1953 und 1955“, weiß es einer noch ganz genau. Toll seien die Studentenspiele 1953 in Dortmund gewesen. „Das waren die Vorläufer der Universiaden. Theodor Heuss hat die Veranstaltung feierlich eröffnet und über 50 000

Zuschauer sahen uns zu, wie wir in das Stadion ‘Rote Erde‘ einliefen.“

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Der Sprung in die Studentennationalmannschaft gelang den Spielern damals über die Universitätsmannschaften. Alle deutschen Studenten-Teams traten in Gruppen gegeneinander an. Die besten 50 Akteure – genau aufgeteilt in 25 Spieler aus Norddeutschland und 25 aus Süddeutschland – wurden zu Testspielen ausgewählt und daraus wiederum erhielten 25 eine Einladung zu einem Lehrgang der Nationalmannschaft. „Fußball war nach dem Krieg nicht mehr nur der Sport der Arbeiterklasse. Auch unter den Studenten war Fußball sehr beliebt“, erklärt Heinz-Hermann Brahms. Der 75-jährige Bad Zwischenahner hatte das Treffen im Kurort organisiert.

Das erste Spiel der Studenten fand 1949 statt. „Damals haben wir mit 4:0 gegen die Schweiz gewonnen“, erinnert sich Fritz Herkenrath. Der rüstige Pensionär war nach seiner Studentenzeit als Lehrer tätig und wegen seiner Hechtparaden auch als „fliegender Schulmeister“ bekannt. Er schaffte den Sprung in die richtige Nationalmannschaft und hütete als Nachfolger von Toni Turek von 1954 bis 1958 das Tor des Teams.

Zum ersten Turnier 1949 in Meran wurde die Studenten-Nationalmannschaft eigentlich aus Versehen eingeladen. „Die Einladung sollte an Monaco gehen. Aber versehentlich ist der Brief in München gelandet. Ausladen wollte man uns dann aber auch nicht mehr. Und schließlich waren wir so gut, das wir die Bronzemedaille gewonnen haben“, so Herkenrath.

Der Austausch alter Erinnerungen ist den Männern sehr wichtig. Auch wenn das Team über ganz Deutschland verstreut ist, so ist der Kontakt nie verloren gegangen. Für das Team gilt immer noch der alte Herberger-Spruch: „Elf Freunde müsst ihr sein.“

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