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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Berg- und Talfahrt endet mit Punkteteilung

20.05.2019

Jeddeloh Ansgar Schnabel stand mit Kopfschütteln hinter der Bande der 53acht-Arena. „Dieses Spiel spiegelt die gesamte Saison wider. Du spielst teilweise tollen Fußball, leistest dir dann aber wieder Fehler, die dich um den Lohn der guten Arbeit bringen“, haderte der Sportliche Leiter der Regionalliga-Fußballer des SSV Jeddeloh, als er am Sonntagnachmittag in der Nachspielzeit noch den Gegentreffer zum 3:3 gegen den SV Drochtersen/Assel miterleben musste.

Dabei stand das Duell ohne Wert am letzten Spieltag der Regionalliga-Nord der Jeddeloher gegen den Tabellenfünften sinnbildlich für die Berg- und Talfahrt der Ammerländer. Fast über die gesamte Spielzeit hatte der SSV mehr vom Spiel, verpasste es aber, frühzeitig für eine Entscheidung zu sorgen. So reichten Treffer von Kevin Samide (15. Minute), Keven Oltmer (41.) und Fabian Istefo (68.) zum zwischenzeitlichen 3:1 nicht, um die drei Punkte am Küstenkanal zu halten. Denn auf das sommerliche Wetter und die gute Leistung der Ammerländer folgte nach der Pause die kalte Dusche – nicht nur wegen des einsetzenden Gewitters.

Weiterhin war der SSV tonangebend, legte aber nicht das durchaus mögliche 4:1 nach. Nachdem die Partie nach 75 Minuten von Schiedsrichter Christian Meermann wegen des Gewitters für eine Viertelstunde unterbrochen wurde, waren plötzlich die Gäste am Drücker und verdienten sich durch einen Doppelschlag von Alexander Neumann (81. und 90.+3) den einen Punkt.

„Über weite Strecken habe ich heute eine sehr gute Leistung, die richtige Körpersprache und gut herausgespielte Torchancen gesehen“, lobte Trainer Alo Weusthof nach seiner letzten Partie als SSV-Coach: „Aber es sollte trotz einer klasse Vorstellung heute einfach nicht sein.“ Weusthof, der genau wie Co-Trainer Patrick Zierott den Verein verlassen wird, hätte sich gerne mit einem Sieg aus Jeddeloh verabschiedet. „Ich weiß, dass wir hier eine gute Zeit hatten und einiges auf den Weg gebracht haben. Ich habe hier immer ein sehr faires Publikum erlebt, was genau wusste, was die Mannschaft braucht und die nötige Unterstützung gezeigt hat. Unter allen Umständen haben wir mit dem Klassenerhalt schon eine sehr gute Leistung gezeigt“, sagte Weusthof.

Damit endet für die Jeddeloher eine turbulente Saison auf dem zwölften Tabellenplatz. „Es wird ganz klar Veränderungen geben“, kündigte auch Schnabel an, der im Herbst nach der Entlassung von Key Riebau selbst für einige Spiele als Interimstrainer eingesprungen war, ehe Weusthof in der Winterpause am Küstenkanal anheuerte. Man sei zwar froh, dass man als SSV Jeddeloh nun in die dritte Regionalliga-Saison gehe. „Wir wissen, was die Truppe kann. Das hat sie mit Siegen gegen die Topteams auch gezeigt. So hatten wir uns diese Spielzeit aber insgesamt nicht vorgestellt“, fügte Frank Claaßen, ebenfalls Sportlicher Leiter, an. Auf die beiden Planer kommen nun stressige Wochen zu, bis es auch für sie in die Sommerpause geht.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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