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Fußball: Jeddeloh startet nächsten Party-Marathon

03.04.2018

Jeddeloh /Hannover Ein Großteil der mitgereisten 400 Jeddeloher Fans dürfte sich am Ostersonntag wieder so fühlen, als wäre er in den Mai 2017 zurückversetzt worden. Damals hatten die Fußballer des SSV mit einem Auswärtssieg in Braunschweig den vorzeitigen Aufstieg in die Regionalliga perfekt gemacht und damit eine zweitägigen Partymarathon eingeläutet. Nun folgte mit dem 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen Arminia Hannover der nächste Meilenstein in der Vereinsgeschichte der Ammerländer. Das Dorf wird in der nächsten Saison den DFB-Pokal rocken. Und das wurde nicht zu knapp gefeiert.

Spätestens als Marcel Gottschling den entscheidenden Elfmeter versenkte, nachdem Torhüter Felix Bohe zuvor zwei Strafstöße pariert hatte, kannte die Freude im Jeddeloher Fanblock keine Grenzen mehr. „Hier regiert der SSV“, stimmten die mitgereisten Zuschauer an und sorgten dabei nicht nur bei den Spielern für Gänsehaut-Momente. So konnte nicht nur Jeddelohs Spieltagsmanager Sven Schröder seine Freudentränen kaum zurückhalten.

Sensationelles Gefühl

„Das ist einfach ein sensationelles Gefühl. Am Ende war es mehr ein Nerven- als ein Fußballspiel. Nach dem 3:2 haben wir Moral gezeigt und in der Schlussphase die Nerven behalten. Einfach kann ja schließlich jeder“, scherzte Ansgar Schnabel, der sportliche Leiter der Jeddeloher, bevor er in den Armen von Co-Trainer Thomas Schuhknecht versank. „Wenn wir Mittwoch nicht schon wieder spielen müssten, könnten die Jungs jetzt sicherlich zwei Wochen durchfeiern“, schob Schnabel hinterher, während die Mannschaft bereits den Zaun zum Fanblock erklommen hatte, um gemeinsam mit den Fans zu feiern.

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Auch Stürmer Mario Fredehorst war sich sicher: „Das wird heute eine ganz laaaange Busfahrt zurück.“ Für ihn war die Mentalität der Mannschaft am Ende der ausschlaggebende Faktor für den Erfolg. „Jeder hat für den anderen gekämpft und wir haben immer an unsere Chance geglaubt.“

Empfang am Goldnen Anker

Und genau diese eine Chance war es, die Marcel Gottschling in der 90. Minute in einer ausgeglichenen Partie bekam und im Nachschuss noch zum 3:3-Ausgleich traf. „Am Ende bin ich einfach froh, dass Gottschi das Ding noch macht. Dass wir uns beim Elfmeterschießen so auf unseren Torhüter verlassen können, ist eine tolle Sache“, lobte Offensivspieler Keven Oltmer seine Teamkollegen.

Die Party endete aber nicht im Rudolf-Kalweit-Stadion in Hannover. In Jeddeloh wurde die Mannschaft am späten Abend noch von 250 Fans am Goldnen Anker empfangen. „Die Fans standen Spalier und haben jedem einzelnen Spieler noch einmal ihren Respekt gezollt. So etwas hatten viele der Spieler auch noch nicht erlebt. Das werden wir so schnell nicht vergessen“, sagte Jeddelohs Teammanager Gerd Meyer, der die anschließende Party im Anker gegen vier Uhr in der früh verließ. „Da war aber noch lange nicht Schluss“, versicherte Meyer aber mit einem Lachen.

Mittwoch Partystimmung beim Heimspiel

Zwei Tage durchfeiern, wie im Vorjahr nach dem Aufstieg in die Regionalliga, ist für die Jeddeloher aber nicht möglich. Denn bereits am Mittwoch steht für die Ammerländer die nächste Nachholpartie in der Regionalliga gegen die U23 von Hannover 96 an. In der heimischen 53acht-Arena werden die Ammerländer ab 19 Uhr aber die Partystimmung mit einem Sieg sicherlich noch etwas länger am Leben erhalten wollen.


Mehr Bilder der Pokalpartie finden Sie online unter   www.fupa.net/galerie/sv-arminia-hannover-ssv-jeddeloh-262303/foto1.html 
Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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