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Geschick und Pferdestärken sind hier Trumpf

26.08.2019

Jeddeloh I Der Platz ist zu gut geworden“, erklärt Frank von Aschwege, Mitorganisator des Trecker-Treck in Jeddeloh I. Das Gemisch aus Lehm und Sand bereitet den kleineren Gewichtsklassen beim Ziehen des Bremswagens besondere Schwierigkeiten, weil diese Traktoren nicht die Kraft haben, das Hindernis über den Sand zu ziehen. Dieses drückt dann zu sehr in den Sand und bremst entsprechend ab.

Nach den ersten Läufen in der Klasse 3,5 t wird dieses Problem erkannt und die Bahn entsprechend ausgebessert. Nach gut einer Stunde und einigen Versuchsläufen später wird die Klasse 4,5 t aufgefordert, sich der Aufgabe zu stellen. Dass die Strecke nun bestens präpariert ist, mit einem Lehm-Sandgemisch zusätzlich, zeigt sich an der Anzahl der Zugmaschinen, die den Bremswagen über die geforderte Strecke von 100 Metern ziehen können und somit ein „Full Pull“ erreichen.

Solche Unwägbarkeiten wie das Präparieren der Strecke gehören einfach dazu, wie Releff und Albert Addicks aus Ovelgönne bestätigen. „In diesem Jahr hatte ich im Wemkendorf in der 6,5-t-Klasse den ersten Platz gemacht. Im letzten Jahr war ich noch Letzter“, versucht Albert die Unwägbarkeit von Streckenprofilen zu erklären. „Diese Strecke hier ist anspruchsvoll und schwierig, sie stellt für die kleineren Klassen eine Herausforderung dar.“

Die Sieger

3,5-Tonnen-Klasse: 1. Cor Lutten, 2.Thomas Gerdes, 3. Nils Gerdes

4,5-Tonnen-Klasse: 1. Sven Bokelmann, 2. Tim Helmers, 3. Silke Behrends

6,5-Tonnen-Klasse: 1. Jan Gerd Hollje, 2. Keno Kreklau, 3.Timon Helmers

8,5-Tonnen-Klasse: 1. Arne Brinkmann, 2. Ingo Luers, 3. Christian Plein

10-Tonnen-Klasse: 1. Jan Gerd Hollje, 2. Heiko Köster, 3. Lars Meyer

Sportklasse: 1. Christian Hinrichs, 2. Nils Harries, 3. Tobias Borkis

„Wichtig ist es, besser als der Konkurrent zu sein“, beschreibt Releff Addicks seine Ambitionen bei dem zweiten Trecker-Treck-Lauf in Jeddeloh I. Vor zwei Jahren war er bereits dabei und belegte in der 4,5-t-Klasse den dritten Platz. Er wie sein Bruder nimmt im Laufe des Jahres an vielleicht drei oder vier Veranstaltungen teil. „70 Kilometer Umkreis sind unsere Schmerzgrenze.“

Nach seinem ersten Wertungslauf in der 4,5-t-Klasse, wo er einen „Full Pull“ erreichte, hofft Josef Berndmeyer aus Cappeln auf einen Platz unter den ersten fünf. „Diese Bahn ist schlecht einzuschätzen. Am Anfang ist sehr viel Konzentration gefragt und das richtige Händchen bei den Gängen. Am Ende wird es dann einfacher“, beschreibt er das Streckenprofil. Insgesamt findet er die Veranstaltung vom Organisatorischen als sehr gelungen, zumal die Organisatoren um Andre und Lars Meyer, Jan-Gerd Hollje, Frank von Aschwege und Holger Peters sowie dem Landvolkverein Jeddeloh I als Ausrichter an die jungen Besucher gedacht haben. Für sie wurden mehrere Ecken zum Toben eingerichtet.

Gut 100 Starter in den Klassen 3,5 t und 4,5 t, gefolgt von der 6,5-t-Klasse, dann der 8,5 t und zum Schluss der 10 t, versuchen sich an diesem Nachmittag und Abend, den Bremswagen „Red Shadow, 2nd Edition“, den der Trecker-Treck-Verein Edewecht zur Verfügung gestellt hat, über die geforderten 100 Meter zu ziehen. Kurzfristig werden zusätzlich noch die Sportklasse und die Lkw-Klasse in das Programm mit aufgenommen. Dazu startet zum besonderen Vergnügen der Zuschauer in der 10-t-Klasse neben den Treckern noch ein Schlepper russischer Bauart. Als besonderer Höhepunkt darf sich auch eine Raupenmaschine am Bremswagen abarbeiten. Mit der Resonanz und dem Verlauf trotz der anfänglichen Verzögerung sind die Verantwortlichen um Andre Meyer sehr zufrieden. „Diese Veranstaltung hat sich bereits jetzt zu einem Selbstläufer entwickelt“, ist sich Frank von Aschwege sicher.

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