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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Jeddelohs Geduld wird belohnt

09.10.2017

Jeddeloh Ii Ansgar Schnabel, der sportliche Leiter der Regionalliga-Fußballer des SSV Jeddeloh, hatte es schon in der vergangenen Woche beim 1:0-Auswärtssieg in Rehden auf den Punkt gebracht. „Wenn es läuft, dann läuft es halt“, hatte er gesagt. Und diese Aussage unterstrich das Team auch am Samstag vor den eigenen Fans in der 53acht-Arena. Bei strömendem Regen besiegte das Team vom Kanal den FC Altona 93 in letzter Minute mit 2:1.

Dass der Aufsteiger sich mit dem sechsten Sieg in Folge mittlerweile sogar auf den dritten Tabellenplatz vorgeschoben hat, sorgt aber nicht dafür, das die Jeddeloher jetzt in Träumerein ausbrechen. „Die gesamte Mannschaft macht derzeit einen Superjob. Wir wissen aber ganz genau, dass wir genauso auch in der nächsten Woche weiter arbeiten müssen, wenn wir erfolgreich bleiben wollen. Die Motivation ist auf jeden Fall da“, sagt SSV-Trainer Key Riebau mit einem Lachen.

Dem Trainer macht die Art, wie sein Team derzeit Fußball spielt, einfach Spaß. „Wir waren sehr dominant. Das Team hat mich total überzeugt. Vor allem in der zweiten Halbzeit war es eine Frage der Zeit, bis der zweite Treffer für uns fällt. Das Glück, dass wir am Ende in der letzten Aktion hatten, musst du dir aber auch erarbeiten“, sagte Riebau.

Vor allem der Siegeswille und der hohe Einsatz zeichnen die Ammerländer zur Zeit aus. So war es den elf Spielern auf dem Feld regelrecht anzumerken, dass sie bis zur letzten Minute noch an den Sieg geglaubt hatten. Und sie sollten ihre Chance bekommen. Einen Eckball konnte Altona in der Nachspielzeit noch abwehren, beim anschließenden Kopfballtreffer von Dennis Engel war die FC-Defensive aber machtlos. Im ersten Durchgang hatte Samuel Hosseini (10.) die Gäste in Führung gebracht, Nils Laabs glich nach 28 Minuten für die Jeddeloher aus.

Einziger Wermutstropfen: Innenverteidiger Luka Tomas, der bisher eine überzeugende Saison spielte, fand gegen Altona nicht wirklich in die Partie und sah nach einem Foulspiel fünf Minuten vor dem Ende die gelb-rote Karte. Einen Vorwurf macht Riebau seinem Spieler nicht: „Luka hat bisher eine starke Saison gespielt. Da ist es ganz normal, wenn man einmal auch ein schwächeres Spiel zeigt. Als Mannschaft haben wir das heute gut aufgefangen.“

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