• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Wo Wissen aus dem Feuerwehralltag gefragt ist

02.07.2019

Jeddeloh Ii „Wir sind vor allem aus Spaß hier und vielleicht nicht ganz so ehrgeizig wie die anderen.“ Lukas Sander ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Metjendorf und beteiligte sich mit seinem Team an einem Vergleichswettkampf der Ammerländer Feuerwehren in Jeddeloh II.

„Zwar haben wir vorher geübt, aber wenn nicht alles klappt, ist es auch nicht so schlimm. Dabei sein ist alles“, ergänzte sein Kamerad Noah Andersson. „Im Ammerland haben wir 38 Wehren, nur fünf sind gekommen. Das ist schade, dass es so wenig sind“, meinten beide. Die Metjendorfer sehen die Vergleichswettkämpfe als gute Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen Arbeitsinhalte einer Wehr möglichst fehlerlos darzustellen.

Beim Wettkampf am Sonntagnachmittag neben der Gaststätte „Zum Goldenen Anker“ wurden erstmals die neuen Wettkampfregeln getestet. Erst seit diesem Jahr werden bei den Leistungswettkämpfen landesweit andere Prioritäten gesetzt. „Wir haben die drei Module Löschangriff, Kuppeln eines Schlauches und eine Maschinisten-Prüfung, die abgearbeitet und bewertet werden“, erklärt Heiko Kruse von der Freiwilligen Feuerwehr Jeddeloh II. Der stellvertretende Ortsbrandmeister und Sprecher der Gruppe zur Durchführung der Wettbewerbe bei der Ammerländer Feuerwehr gehört zu den Initiatoren dieser Veranstaltung. Anders als bisher stehe die Zeit nicht an erster Stelle. „Es kommt darauf an, die Aufgaben sauber zu erledigen. Zwar wird auch ein zeitlicher Rahmen vorgegeben, der allerdings recht großzügig ist.“

„Dafür, dass wir zum ersten Mal unter den unter den neuen Bedingungen einen Wettkampf anbieten, sind fünf teilnehmende Mannschaften schon gut“, meinte Kreisbrandmeister Andre Hoffbuhr. Er hofft, dass in zwei Jahren das Teilnehmerfeld größer sein wird. „Unter den Besuchern waren viele Vertreter anderer Wehren, die sich das hier angeschaut haben“, sagte Edewechts Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff.

Für Nils Nitschke und Jonas Niedrig aus Friedrichsfehn war es selbstverständlich, in Jeddeloh II anzutreten. „Es ist eine Herausforderung, der wir uns gern stellen. Und natürlich unterstützen wir mit unserer Teilnahme diesen Vergleichswettkampf in unserer Gemeinde“, so Nils Nitschke. Das achtköpfige Team hatte sich seit zwei Monaten darauf vorbereitet. Die Wettkampfregeln fanden beide Friedrichsfehner gut, seien sie doch am Feuerwehralltag orientiert. An diesem heißen Sonntag durften sie allerdings ohne Schutzausrüstung antreten. „Wir haben Rücksicht auf die Gesundheit der Kameraden genommen“, erklärt Heiko Kruse diesen besonderen Umstand. Auch viele Getränke standen zur Verfügung.

So gut wie die Friedrichsfehner war übrigens keine andere Mannschaft. Die Feuerwehren aus Mollberg, Ipwege-Wahnbek, Jeddeloh II und Metjendorf folgten auf den nächsten Plätzen. Die ersten vier Teams haben sich für den Bezirksentscheid qualifiziert, der am 22. September im Landkreis Vechta stattfindet.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.