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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Engagement: Joel packt Problem ganz oben an

23.05.2015

Apen Gekonnt passen sich Drittklässler auf dem Fußballplatz neben der Grundschule Apen das runde Leder zu. Die Freude ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Doch auch die Konzentration: „Das Problem ist der helle Sand vor den Toren“, erklärt Joel Priet. Schon seit einer Weile sei er da.

„Wenn man stürmt, rutscht man auf dem Sand aus. Das ist wie Matsch“, sagt der Neunjährige. „Und die Bälle springen in alle Richtungen.“ Zuvor habe es ein riesiges Schlammloch mit dunklem Sand gegeben: „Das hat auch gestört“, meint der Aper.

Doch damit soll jetzt Schluss sein. „Die Cousine meiner Freundin ist Kinderbürgermeisterin in Westerstede“, erzählt Joel. „Das möchte ich auch werden.“ Gemeinsam mit seiner Mutter überlegte er sich, seine Anliegen beim Aper Bürgermeister Matthias Huber vorzustellen – und tat dies auch. „Ich habe ihn gefragt, ob es einen Kinderbürgermeister gibt und ob ich das werden kann.“

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Seine erste Amtshandlung wäre natürlich die Verbesserung des Fußballplatzes. Dass das gar nicht so einfach ist, stellte der Drittklässler dann beim Besuch im Rathaus fest. Der Bürgermeister sowie der stellvertretende Bauamtsleiter Peter Rosendahl und Bauhofsleiter Jörg Kleemann hätten mit ihm gesprochen, erzählt Joel stolz.

„Sie haben schon einmal versucht, Rasen anzupflanzen und den Platz abgesperrt“, erzählt er. „Aber dann sind Kinder über die Absperrung geklettert und haben ihn trotzdem benutzt.“ Also sei wieder Matsch entstanden. „Es muss Rasen hin“, sagt der Neunjährige. Jedoch habe man ihm auch gesagt, dass Rollrasen viel Geld koste. „Der Bürgermeister hat gesagt, dass er nachgucken wolle“, freut er sich. „Ich bin sehr zufrieden. Schließlich haben die auch noch andere Sachen zu tun. Schließlich kann man so einen Rasen nicht so schnell herzaubern“, weiß Joel.

Und noch eine Herzensangelegenheit besprach der Aper mit Matthias Huber: das Kinderbürgermeisteramt. Es sei toll, dass jemand herkommt, der danach frage, habe sich der Bürgermeister gefreut. Huber: „Der junge Aper Einwohner ist ein Vorbild.“

Sollte es ein solches Amt geben, hat Joel schon Vorstellungen davon: Er könne zu Eröffnungen von beispielsweise Kindergärten gehen, den Bürgermeister begleiten: „Die Hauptsache sind Themen rund um die Schule und solche, die Kinder interessieren.“

Ist Politiker denn sein Wunschberuf? „Nein, ich möchte etwas anderes machen“, meint der Drittklässler. Zum Beispiel ab dem bevorstehenden Sommer – zusätzlich zu seinen Hobbys Fußball und Tischtennis – bei der Jugendfeuerwehr anfangen: „Ich mag anderen helfen“, zeigt der Neunjährige auch dort Engagement.

Ellen Kranz Reporterin / Reportage-Redaktion
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