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Watt is datt denn für ein komischer Kick?

31.08.2015

Wapeldorf Obwohl der Sportplatz in Wapeldorf am Mitteldörfer Weg „etwas abgelegen“ liegt, sind die Rufe der „Bubble-Soccer-Fans“ am Sonntag lautstark von der Straße aus zu hören. Der Ortsbürgerverein Bekhausen-Heubült-Rastederberg-Wapeldorf e.V. hatte zum „Bubble-Soccer-Turnier“ eingeladen und acht Männer- und vier Frauenmannschaften kamen, um endlose Lachsalven bei ihren „Fans“ zu produzieren.

Beim „Bubble Soccer“ geht es zwar auch um Tore schießen, aber hauptsächlich ist man damit beschäftigt, seinen Gegner samt seinem „Bubble“ (große aufblasbare Plastikbälle) zu „bumpen“. Sprich: umzustoßen.

Das Eröffnungsspiel startet außerhalb der Konkurrenz. Das Team „Rot“ um Bürgermeister Dieter von Essen spielt gegen das Team „Blau“, vier Teamleiter der Männergruppen.

Tim Ulrich, Matthes Gerdes, Florian Schmidt und Jan Küpperbusch von den „Blauen“ haben die Strategie der „Promies“ unterschätzt und müssen schon nach knapp einer Minute das 1:0 von Ratsherr Kai Küpperbusch einstecken. Kurz darauf schießt Ratsherr Alexander von Essen nach Vorlage vom stellvertretenden Bürgermeister Torsten Wilters, den Ball in das gerade mal ein Meter breite Tor der „Blauen“ zum 2:0.

Diese erlauben sich zwar ein Eigentor, aber zwischendurch treffen Tim Ulrich und Matthes Gerden auch ins zweimal ins „Rote“ und „Kapitän“ Dieter von Essen führt seine Mannschaft nach sechs Minuten souverän mit einem 3:2 „in die Kabine“.

„Zuerst ist es komisch, weil man nicht weiß, was passiert“, sagt Matthes Gerdes und er findet: „Es ist keine Schande, gegen den Bürgermeister zu verlieren.“ Dieter von Essen amüsiert sich nach dem Spiel darüber, „dass die Jungs natürlich versucht haben, mich so oft wie möglich zu „bumpen“. Was ihnen auch gelungen ist.

Am Spielrand bleibt kein Auge trocken, wenn ein Spieler nach dem anderem „sanft zu Boden geht“. Denn der Ballon schützt vor Verletzungen. „So etwas fördert die Gemeinschaft in den Gemeinden“, ist sich der Vorsitzende des Ortsbürgervereins, Kai Küpperbusch, sicher.

Im 15 Minuten Takt läuft ein Spiel nach dem anderem jeweils für sechs Minuten ab. Tanja Schmidt, interessierte Zuschauerin, findet das Ganze „total lustig“. Ihr Sohn Florian hat gegen die „Promis“ gespielt und meint: „Es ist so was von cool, das muss man mitgemacht haben“.

Der Tag ist zwar geprägt von dem „großen Spaß an der Sache“, aber besonders die Kinder, die nicht „bubblen“ oder „bumpen“ dürfen, haben Freude bei der Schatzsuche, beim Malen und anderen Spielen.

Am Ende konnten sich die Mannschaften wie folgt platzieren: Bei den Damen siegte die Mannschaft Dorfkrug Bekhausen vor Wapeldorf und Heubült. Bei den Herren konnte sich Wapeldorf I (Jugend) den ersten Platz sichern. Zweiter wurde Wapeldorf II (Herren) und Platz drei ging an Matthes Team.

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