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Kegeln: „Klub der Alten“ 85 Jahre jung geblieben

08.11.2013

Wiefelstede Nur wenige Minuten am Tisch mit Peter Jaros, Ingo Zimmermann, Heinz Ostendorf und Fidi Reins vom „Kegelklub der Alten“ reichen, um einzuschätzen, wie munter und unterhaltsam ihre gemeinsamen Abende verlaufen. Ob NSA-Skandal, Bundespolitik oder kommunale Themen – jeder hat da so seine ganz eigene Meinung. „Davon lebt unsere Gemeinschaft. Wir tauschen uns aus, diskutieren und haben Spaß dabei“, erzählen die Freunde. Die Frage, wer die richtige Meinung hat, werde dabei meist nicht beantwortet, erzählt Peter Jaros lachend.

Das Viergestirn ist ein Teil des ältesten Wiefelsteder Kegelvereins, der 1928 von Gründungsvater Heinrich Albert Rabe ins Leben gerufen wurde und in diesem Jahr seit 85 Jahren besteht. Unterstützte der Verein zu Beginn noch die Armen des Ortes mit Brot und Margarine, kam es ab 1942 aufgrund des zweiten Weltkrieges zu einer Zwangspause (diese dauerte bis 1951 an). Peter Jaros hat anlässlich des 85-jährigen Bestehens die Chronik „der Alten“ überarbeitet und erweitert, 100 Seiten umfasst das Werk mit jeder Menge historischen Bildern. „Das ist sein großes Hobby“, sagt Fidi Reins.

Jeden Donnerstag treffen sich die derzeit 15 Mitglieder, zu denen auch Ehrenmitglied Karl-Heinz Kliem und Kegelvater Friedrich Kuck zählen. Ab 19.30 Uhr wird rund drei Stunden im Gasthof Rabe, in dem schon seit den Anfängen gespielt wird, gekegelt. Wie viel Lebenszeit jeder Einzelne auf der Bahn verbracht habe, könne man nur schlecht schätzen – auf jeden Fall sehr viel. Fidi Reins ist im nächsten Jahr 50 Jahre im Verein und damit das älteste aktive Mitglied, Heinz Ostendorf hat seine 40-jährige Mitgliedschaft erst gerade gefeiert.

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„Es geht bei uns nicht um den Sport, sondern um die Gemeinschaft. Jeder hat in einem anderen Beruf gearbeitet oder arbeitet noch, da gibt es nach einer Woche viel zu erzählen“, sagen die vier Mitglieder. Trotz allem müsse natürlich auch die Kasse gefüllt werden, und so gibt es klare Regeln. „Die ersten beiden Pudel zahlen jeweils einen Euro, jeder weitere Fehlwurf kostet 50 Cent“, so Jaros.

Mit dem Geld werden die Fahrten finanziert, die der „Klub der Alten“ in jedem Jahr zusammen unternehmen. Ob in den Bundestag nach Berlin oder mit dem Schiff auf die Müritz, nach Helgoland oder ins Sauerland – zu vielen Zielen sind die Mitglieder schon gemeinsam gereist. Anlässlich des 85-jährigen Bestehen des Vereins geht es dieses Mal am 22. November in die unmittelbare Nachbarschaft ins Oldenburger Theaterlaboratorium. „Vielleicht legen die uns da ja den roten Teppich aus“, witzelt Peter Jaros.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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