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Aktualisiert vor 36 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Der 100. Geburtstag wird groß gefeiert

31.05.2019

Leuchtenburg Mit sechs gestandenen Männern fängt die Geschichte im Frühjahr 1919 an. Sie gründeten im damaligen „Leuchtenburger Krug“ (Ecke Metjendorfer Straße/Am Schippstroth) den Boßel- und Kegelklub Leuchtenburg. Einer der Herren, die am 2. März dabei waren, war Hinrich Baumann, der als erster nicht nur die Boßelkugel, sondern auch die Vereinsführung in die Hand nahm.

Das Programm am 1. Juni

100-jähriges Bestehen feiert der Klootschießer- und Boßelerverein Leuchtenburg am Samstag, 1. Juni, bei der Boßelerburg, Borbecker Weg 43. Den Aufakt bildet ab 9 Uhr ein Frühstück mit allen Vereinsmitgliedern, die dazu persönlich eingeladen wurden.

Mit Kaffee und Kuchen beginnt der offizielle Teil des Jubiläums um 14.30 Uhr. Dazu heißt der Verein geladene Gäste willkommen, unter anderem werden Vertreter aller Ammerländer Boßelvereine, der örtlichen Vereine und befreundeter Vereine erwartet. Auch Vertreter anderer Vereine, von Behörden und Nachbarn wurden eingeladen.

Abends steigt dann ab 20 Uhr die große Party für jedermann mit Discjockey und Musik. Zu diesem Anlass sind alle herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

    www.kbv-leuchtenburg.de

100 Jahre liegt die Gründung nun zurück, aus dem Boßel- und Kegelklub wurde nach dem Beitritt zum Landessportbund Niedersachsen der Klootschießer- und Boßelerverein „Fleu herut“ Leuchtenburg – 1963 erfolgte die Umbenennung. So steht es in der rund 130 Seiten starken Chronik, die der Verein zu seinem Jubiläum herausgibt, das an diesem Samstag, 1. Juni, groß gefeiert werden soll (siehe Infokasten).

„Die Gründung war zwar im März, die Feier haben wir aber lieber in den Sommer gelegt“, erzählt Uwe Siemen, 2. Vorsitzender des Vereins. Er wirkte am Entstehen der umfangreichen Chronik ebenso maßgeblich mit wie Vorsitzender Jan-Gerd Wemken, Wilhelm Fierdag, Karl-Heinz Dirks, Gerd Martens, Erwin Lange, Janin Körte, Irmgard Lange, Gerold von Essen, Jürgen Menke, Heiko Siemen und Wolfgang Wittig.

Viel Wissen steuerte Martens bei, der von 1966 bis zum Jahr 2000 Vorsitzender des KBV Leuchtenburg war – so lange wie niemand sonst in der 100-jährigen Geschichte des Vereins, der heute mehr als 300 Mitglieder zählt und damit nach Portsloge der zweitgrößte Boßelverein im Ammerland ist. Gerd Martens wurde im Jahr 2000 denn auch zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.

Geboßelt wurde anfangs zwischen dem „Leuchtenburger Krug“ und der Gaststätte Claußen in Nuttel. Während des Zweiten Weltkriegs ließ das Vereinsleben nach, die Wiedergründung erfolgte 1946 – wiederum am 2. März.

Auch zu dieser Zeit wurde noch gekegelt, das Boßeln gewann aber immer stärker an Gewicht. Aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen wurde das Kegeln schließlich nach der Währungsreform 1948 eingestellt. „Die nötigen Bahngebühren konnten nicht mehr aufgebracht werden“, heißt es in der Chronik.

Zu den größten sportlichen Erfolgen des KBV Leuchtenburg zählen die Aufstiege der ersten Mannschaft aus der Verbandsliga in die Landesliga. 1975, 1980, 1992 und zuletzt 1994 konnten die Boßeler darüber jubeln. Der Verein erinnert sich aber nicht nur gerne an die sportlichen Höhepunkte.

„Bis Ende der 1960er Jahre hatten wir eine plattdeutsche Theatergruppe vom Verein“, erzählt Ehrenvorsitzender Martens. Die Spielleute zeigten ihre Stücke auch bei Aufführungen außerhalb der Gemeinde Rastede. Als das Interesse, auch aus der Bevölkerung, nachließ, stellten die Boßeler das Theaterspielen jedoch ein.

Martens war es auch, der von 1986 bis 2016 regelmäßig Ausflugstouren für die Mitglieder organisierte. „Wir haben mit Tagesausflügen angefangen, dann waren es zwei oder drei Tage und zuletzt Vier-Tages-Touren“, sagt er. Da ging es zum Beispiel in den Teutoburger Wald. „Das war damals so, da waren die Leute wissbegierig“, sagt Martens.

Beliebt waren schließlich auch die großen Boßelfeste des Vereins am Himmelfahrtstag. „Das war über Jahre ein Highlight“, sagt Martens. 1995 wurden diese Feste dann aber eingestellt. Gepflegt wird derweil bis heute die Teilnahme am Ellernfest und auch im Dorfleben ist der Verein engagiert. Mit viel Eigenleistung entstand schließlich 2009 das Vereinsheim, die Boßelerburg am Borbecker Weg. Seit zehn Jahren spielt sich dort das Vereinsleben ab und natürlich wird auch die große Jubiläumsfeier an diesem Samstag dort begangen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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