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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Lüers trotzt bei WM allen Widrigkeiten

08.04.2014

Westerstede /Budapest Verletzungsprobleme in der Vorbereitung, stundenlange Wartezeit, starke Konkurrenten: Leichtathlet Heiner Lüers (Jahrgang 1958) von der TSG Westerstede kehrte aller Widrigkeiten zum Trotz rundum glücklich und mit einigen Bestleistungen im Gepäck aus Budapest (Ungarn) zurück. Bei der Hallen-Weltmeisterschaft der Senioren belegte er in der Altersklasse M55 im Mehrkampf, der in der Halle als Fünfkampf ausgetragen wird, sowie im Weitsprung jeweils Platz fünf.

„In der unmittelbaren Vorbereitung auf die WM hatte ich mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und konnte nur eingeschränkt trainieren“, war Lüers zunächst skeptisch. „Deshalb fuhr ich etwas verunsichert nach Ungarn, weil ich nicht einschätzen konnte, wie der Wettkampf verlaufen würde.“ Das Resultat ist bekannt. „Ich konnte es kaum glauben. Ich wäre ja schon zufrieden gewesen, wenn ich 3500 Punkte erzielt und eine Platzierung unter den ersten zehn Wettkämpfern erreicht hätte. Dass es so gut laufen würde, war auch für mich überraschend.“ Mit 3779 Zählern übertraf der Westersteder seine eigenen Erwartungen.

Dabei verlief der Beginn recht verhalten. Die Hürdenstrecke über 60 Meter legte Lüers in 10,13 Sekunden zurück. Beim Weitsprung erreichte er „sehr gute“ 5,40 Meter. „Kugelstoßen brachte mir mit 10,47 Metern ebenfalls ein gutes Ergebnis ein“, beschrieb er den weiteren Verlauf. Mit viel Selbstvertrauen ging Lüers den Hochsprung an und überwand 1,48 Meter, was er zuvor noch nie geschafft hatte. Nach der vierten Disziplin lag er auf dem achten Platz.

Als guter Läufer über 1000 Meter habe er sich vor dem abschließenden Wettbewerb erhofft, noch den einen oder anderen Platz gut zu machen – am Ende waren es drei. Der TSG-Sportler benötigte 3:21,05 Minuten für die Strecke. Weltmeister wurde der Finne Timo Rajamaki (4099 Punkte) vor Dieter Glübert (SSC Vellmar, 4095). Bronze ging an den Briten John Mayer (4086), auf den vierten Platz kam der Pole Wieslaw Musial (3809).

Durch den Erfolg im Fünfkampf ging Lüers höchst motiviert in den Einzelwettbewerb Weitsprung an den Start. Nach dem Vorkampf zog er mit 5,27 Meter in den Endkampf ein und konnte sich sogar auf 5,29 Meter steigern – Platz fünf in der Endabrechnung. Weltmeister in der Altersklasse M55 wurde der Schwede Anders Olsson (5,90 Meter), Silber ging an Dieter Glübert (5,79m), Bronze an Stein Tore Klungland aus Norwegen (5,61m). Abschließend trat Lüers noch im Einzelwettkampf Hürden über 60 Meter an. Er verpasste den Endlauf aber um eine Hundertstelsekunde und wurde mit 10,09 Sekunden Neunter.

4000 Athleten in zwei Hallen: Klappt da überhaupt alles reibungslos? „Es gab hier und da leichte Verzögerungen im Wettkampfablauf. So etwa beim Fünfkampf, wo wir die 1000 Meter wegen zeitlicher Probleme beim Hochsprung erst mit zweistündiger Verspätung in Angriff nehmen konnten. Ansonsten hatte das Organisationskomitee aber alles bestens im Griff“, berichtete Lüers, der sich auch in dieser Hinsicht rundum zufrieden zeigte.

Lars Herrmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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