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Eske Möller Aus Ofenerfeld Feiert Erfolg Im Kutschefahren

24.07.2019

Ofenerfeld Beim Bundes-nachwuchs-Championat der Fahrer U 16 unlängst in München landete die 15-Jährige Eske Möller auf dem zweiten Platz im Einspänner-Fahren mit Pony im Geschirr. „Das war ganz knapp“, berichtet die Schülerin aus Ofenerfeld. Dabei sitzt sie erst seit rund vier Jahren auf dem Kutschbock.

Dass sie fährt statt reitet, dafür zeichnet ihr Opa Gerd Lorenzen verantwortlich. „Er hat mich auf seinen Fahrten mitgenommen und mir dann das Fahren beigebracht“, sagt Eske. Während Mutter Kerstin hoffte, dass dieser Kelch an ihr vorübergehe. Denn: Der Sport ist aufwendig. „Sie brauchen immer jemanden, der Eske zu Turnieren fährt.“ Was für eine Logistik hinter einer Turnierteilnahme steckt, verdeutlicht folgendes: Der Landesverband Weser-Ems, für den Eske Möller startet, war mit fünf Fahrern auf dem ehemaligen Olympiagelände von 1972 in München-Riem am Start. Dem Tross gehörten aber rund 40 Männer und Frauen an, berichtet Mutter Kerstin. Gelebt wurde vier Tage lang auf dem Gelände. Ein wenig wie Abenteuerurlaub. Geschlafen und gegessen wurde auf den Lkw, die normalerweise die Kutschen transportieren. „Kutsche raus, sechs Betten rein“, berichtet Eske. Und jeden Abend sei etwas los gewesen, sagt die Schülerin. An einem Abend stieg der sogenannte Länderabend. Jeder Landesverband servierte landestypische Gerichte. „Die Stimmung unter den Fahrern war wirklich gut.“ Im Fahrerfeld sei echter Zusammenhalt, weiß Mutter Kerstin. „Für die Siegerehrung haben wir uns Gamaschen leihen müssen. Das war überhaupt kein Problem“, schildert Kerstin Möller.

Bis die Tochter auf dem Treppchen stand, war für die 23 Starter an jedem Tag eine Prüfung angesagt. Los ging es mit der Theorie. Da musste das Wissen übers Fahren und die Pferdepflege sitzen. Für Tag zwei war die Dressurprüfung angesetzt, gefolgt von der Geländefahrt mit vier Hindernissen. Zum Schluss stand das Hindernisfahren auf dem Programm. In der Theorie holte sie mit zehn von möglichen zehn Punkten ihr bestes Ergebnis. Beim Hindernisfahren berührte in der schnellsten Zeit sie eine Pylone und ein Ball fiel herunter. Sonst hätte es in der Kombinierten Wertung für ganz oben gereicht. Dennoch: „Ich habe mich auch riesig über die Silbermedaille gefreut.“

Bei den nächsten Wettbewerben dürfte die Latte deutlich höher liegen. Denn: Eske Möller wechselt in die nächste Klasse M. Am 1. August wird sie 16 und startet dann mit Konkurrenten, die zwischen 17 und 25 Jahren alt sind. „Die haben natürlich mehr Erfahrung“, sagt sie. Die hat Pony „Kabiet“ auch. Er ist dann ein Jahr älter als sie selbst. Jetzt soll ein Nachwuchspony her. Eine neue Kutsche ist schon angeschafft worden. Die Familie ist aber weiter auf der Suche: nach Sponsoren.


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Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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