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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Ortsverein schafft Raum für das Archiv

24.10.2006

AUGUSTFEHN Realisiert wird das Vorhaben in Eigenregie. Seit dem Frühjahr laufen die Arbeiten.

Von Sabine Kübler-Rüther AUGUSTFEHN - „Ohne unsere engagierten Ein-Euro-Kräfte könnten wir dieses Projekt gar nicht realisieren“, sagt Wilhelm Stickfort und schaut sich anerkennend im alten Fehnhaus beim Kindergarten Stahlwerkstraße um, das saniert und nach Vorstellungen des Ortsvereins Augustfehn umgebaut wird. Dort soll das Archiv von Hermann Töbermann Platz finden, es wird aber auch Raum geschaffen für Besprechungen in kleinem Kreis und Material des Vereins. „Wir bringen an Eigenleistungen ein, was auch ein Häuslebauer schafft, aber ohne kompetente Hilfe wären wir aufgeschmissen. Mit den Ein-Euro-Kräften, die dann auch im Außenbereich arbeiten, haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.“

Marco Tirpitz, der Mitte 2003 arbeitslos wurde, gehört seit Ende April zum Team und bringt dort inzwischen federführend seine Fachkenntnisse ein. Der Zimmerermeister hat deutschlandweit Bewerbungen versandt – ergebnislos. „Das war frustrierend, und da habe ich auch etliche Praktika gemacht“, sagt der 34-Jährige, der auch als Ein-Euro-Kraft beim Bauhof der Gemeinde Apen tätig war. Mittlerweile leitet er den Arbeitseinsatz im Fehnhaus, in enger Absprache mit Wilhelm Stickfort. Da ist jede helfende Hand gefragt. So musste der alte Dielenboden komplett erneuert werden, unter anderem galt es, das Ständerwerk auszubessern, in der Küche entstand eine neue Sohle, und auch Sanitärräume wurden geschaffen. „Wir müssen 15 Stunden minimal pro Woche im Einsatz sein, maximal 30“, berichtet Tirpitz, der nach Ansicht von Wilhelm Stickfort aufgrund seiner ruhigen, aber bestimmten und fachlich überaus kompetenten Art „einfach ein idealer Bauleiter“ ist. „Bislang hatten wir etwa 20 Ein-Euro-Kräfte hier,

und alles klappt bestens“, freut sich Stickfort. Froh über eine Beschäftigung ist Mathias Richter. Der 41-Jährige kam aus Leipzig nach Augustfehn. Als Facharbeiter Transporttechnik (Lagertransport/Güterumschlag) hat er es schwer, einen Job zu finden. Bei Schöller in Westerstede war er tätig, über eine Zeitarbeitsfirma auch beim Stahlwerk, doch seit April 2006 ist er arbeitslos. „Ich habe Bewerbungen laufen, aber es ist schwierig. Hier fuchse ich mich ’rein und hoffe, dass ich eine Hilfe bin.“

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