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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Piloten nehmen Kurs auf Saison

13.03.2014

Rostrup /Oldenburg Bevor die Segelflieger Ende März wieder abheben wollen, muss erst einmal der Boden bereitet werden. Und das im wahrsten Sinne des Wortes – und in Handarbeit: Mitglieder des Luftsportvereins Oldenburg-Bad Zwischenahn (LVO) suchen dafür auch schon einmal die gepflügte Graspiste ab, um sie von Steinen und Scherben zu befreien, die beim Starten und Landen stören und die Flugzeuge beschädigen könnten.

„Die Winterarbeiten liegen in den letzten Zügen“, berichtet Oliver Springer, 1. Vorsitzender des LVO. Direkt neben dem „Golfclub am Meer“, am Westufer des Zwischenahner Meeres gehören dazu noch eine ganze Menge anderer Dinge: So wird von den Vereinsmitglieder eine Terrasse angelegt, auf der ein Grillpavillon für das Vereinsleben montiert wird. Vor allem aber steht die Wartung der Flugzeuge auf dem Programm.

„Wir investieren in diesem Jahr 110 000 Euro in einen neuen Schulungsdoppelsitzer“, berichtet Springer von einer nennenswerten Anschaffung. Mit dem Flugzeug mit neuester Technik wie Bordrechner zur Flugoptimierung, Kollisionswarngerät und GPS-Bildschirm für die Navigation, soll der Streckensegelflug noch besser trainiert werden können. Denn der erfolgreichen Vorsaison soll möglichst eine weitere folgen: Der LVO hatte sich mit dem 3. Platz unter 500 Vereinen in der Quali-Liga für die 2. Bundesliga qualifiziert. Von Ende April bis Ende August wird es für die Vereinsmitglieder auch in diesem Jahr um Punkte und Platzierungen gehen. Die besten sieben Vereine der 30 Vereine aus der 2. Bundesliga steigen am Jahresende auf, die schlechtesten sieben ab.

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„Zum Segelfliegen benötigt man Thermik“, erklärt Springer. „Wind ist nicht nötig. Wir fliegen und steuern nur dadurch, dass das Flugzeug, wie eine Papierschwalbe immer leicht bergab fliegt. Aus 1000 Meter Höhe rund 40 Kilometer weit. „Das Bergabfliegen ersetzt sozusagen den Motor.“ Der Höhenverlust müsse dann in thermischen Aufwinden ausgeglichen werden.

Aber auch, wer nicht in der Bundesliga mitfliegen will, ist auf dem Flugplatz Rostrup willkommen: „Wir haben neun ehrenamtliche Fluglehrer in unserem Verein, die für eine verhältnismäßig sehr preisgünstige Ausbildung sorgen“, wirbt der Vorsitzende um Nachwuchs. Die Ausbildung bis zum ersten Alleinflug umfasse rund 60 bis 100 Flüge und koste rund 600 Euro. Interessierte können aber auch Schnupperflüge absolvieren. Die Ausbildung könne ab einem Alter von dreizehneinhalb Jahren begonnen werden. Weitere Informationen gibt es bei Ausbildungsleiter Peter Jaquemotte unter Klaus-Peter.jaquemotte@ewetel.net oder bei Jugendsprecher Bennet Springer unter Bennet.springer@gmx.de.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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