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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Heißer Ritt durchs Feuer

29.07.2019

Rastede Sechs Tage Sonnenschein: Das 71. Oldenburger Landesturnier auf dem Turnierplatz im Rasteder Schlosspark ist am Sonntag bei hochsommerlichem Wetter zu Ende gegangen. „Ohne es dokumentieren zu können, würde ich sagen, es war das bisher heißeste Turnier“, resümierte am Nachmittag Turnierleiter Jan-Christoph Egerer. Was die größte Herausforderung angesichts des Wetters war? „Einen kühlen Kopf bewahren“, sagte Egerer.

Dies galt für einen Teilnehmer ganz besonders: Pferdi. Das Maskottchen der größten Pferdesportveranstaltung in der Region lief im mehrteiligen Ganzkörperkostüm auf. Darin steckte Kevin Koopmann, ehrenamtlicher Helfer beim Landesturnier. „Mir läuft die Suppe“, sagte er, während er am Nachmittag Fähnchen an Kinder verteilte. Länger als 30 Minuten am Stück könne er es in dem Kostüm nicht aushalten.

Ein schnelles Erinnerungsfoto mit Pferdi, das wollten jedoch viele Besucher schießen. Traditionell fand am Sonntagnachmittag schließlich der Familientag statt. Am Stand des NWZ-Kinderclubs konnten die Mädchen und Jungen zum Beispiel kleine Insektenhotels basteln. Beim Chemieunternehmen konnte Seife zum Mitnehmen hergestellt werden, und die Popken Fashion Group hatte einen Parcours für Steckenpferde aufgebaut.

Einer der Höhepunkte des Familientages war am Nachmittag eine Vorführung der Polizeireiterstaffel aus Hannover. Seit Freitagmittag waren die vier Polizistinnen auf dem Landesturnier im Einsatz. „Es verlief alles friedlich und entspannt“, zog Cordula Noltemeier Bilanz, bevor sie und ihre Kolleginnen vor vielen Zuschauern ihre Arbeit und mit praktischen Beispielen den Ausbildungsweg eines jungen Polizeipferdes vorstellten.

„Ziel ist es, Vertrauen zum Reiter aufzubauen“, erläuterte Cordula Noltemeier. Die Ausbildung erfolge dabei spielerisch, stets von einfacheren zu schwereren Übungen. Ein Bestandteil ist es, die Pferde an visuelle oder akustische Reize zu gewöhnen. Auch wenn klar sei, dass „wir unsere Pferde niemals mit allem vertraut machen können, was ihnen im Einsatz begegnen kann“, betonte die Polizistin.

Bei der Demonstration auf dem Landesturnier in Rastede ging das Vertrauen so weit, dass die Polizeipferde sogar durch brennendes Stroh galoppierten. Problematischer als die Flammen sei dabei der Rauch, sagte Cordula Noltemeier.

Die Hitze der vergangenen Tage machte Besuchern, Helfern und Teilnehmern zwar zu schaffen. Sie hatte aber keine Einsätze für das Deutsche Rote Kreuz zur Folge. „Es war alles ruhig, was Hitze angeht. Die Leute haben gut vorgesorgt“, sagte der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Torsten Bödeker. Zu tun hatten die Rotkreuzler dennoch. „Wir haben viele Patienten mit Insektenstichen behandelt, vor allem von Wespen“, schilderte Einsatzleiterin Tanja Krämbring.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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