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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Ammerländer Fußball-Hallenmeisterschaften: Routinier im Tor trumpft groß auf

13.01.2020

Rastede Als Bastian Golz am Samstagmittag das pinkfarbene Torwarttrikot des SVE Wiefelstede überstreifte, hatte er nicht geahnt, dass es für ihn ein ganz besonderer Tag werden sollte. Sechs Stunden später stand der 37-Jährige aber im Mittelpunkt des Geschehens. Mit einem gehaltenen Neunmeter im Endspiel gegen den TuS Lehmden sicherte der Torhüter seinem Team beim 2:1-Sieg den Titel bei den Ammerländer Hallenmeisterschaften.

Direkt nach dem Abpfiff hatte sich schnell eine Spielertraube um Golz gebildet. Die Wiefelsteder ließen ihren Torhüter hochleben. Und damit nicht genug: Von den Teilnehmern wurde Golz zum besten Torhüter des Turniers gewählt. „Das ist heute schon ein ganz besonderer Tag für mich. Bei meiner allerersten Teilnahme an den Hallenmeisterschaften gleich den Titel zu gewinnen und zum besten Torhüter des Turniers gewählt zu werden, bedeutet mir viel“, sagte der Debütant, der eigentlich in der zweiten Wiefelsteder Mannschaft zwischen den Pfosten steht.

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Schon während des Turniers ließ der Routinier immer wieder seine Klasse aufblitzen, seinen großen Moment hatte er aber 40 Sekunden vor dem Ende im Endspiel gegen den TuS Lehmden. Kurz zuvor hatte Christoph Oltmanns seinen zweiten Treffer erzielt und die Wiefelsteder wieder in Führung gebracht – Lehmdens Kilian Kreye, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Dann aber ging Lehmdens Spielertrainer Nils Geveshausen im Strafraum zu Boden, der Schiedsrichter entschied auf Neunmeter. Golz spekulierte richtig, parierte den Ball und machte seine Wiefelsteder damit zum Hallenmeister. „Eigentlich bin ich bei Neun- und Elfmeter eine totale Wurst, das liegt mir überhaupt nicht. Ich habe zum Glück richtig spekuliert“, sagte Golz mit einem Lachen.

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Trotz des verlorenen Endspiels war auch Lehmdens Geveshausen zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mannschaft: „Meine Truppe hat sich wirklich bombig verkauft. Die Finalniederlage ist zwar ärgerlich, weil du so eine Chance nicht so oft bekommst. Aber Wiefelstede war am Ende der verdiente Sieger“, sagte Geveshausen, der auch für Golz lobende Worte übrig hatte: „Diesen Erfolg gönnen wir Basti. Er hatte schon vor dem gehaltenen Neunmeter viele gute Paraden gezeigt.“

Doch nicht nur sportlich hatte sich der Turniertag für den ausrichtenden TuS gelohnt. „Wir haben viel positives Feedback bekommen. Auch die 500 Zuschauer in der Halle waren wieder mehr, als im Vorjahr“, bilanzierte Geveshausen, obwohl weniger Mannschaften als in 2019 teilgenommen hatten.

Für den amtierenden Titelträger, den TV Metjendorf, war bereits im Viertelfinale Schluss. Im Duell mit dem FC Rastede sorgte ein später Treffer von Christopher Nickel beim 0:1 für das Aus der Metjendorfer gegen den Bezirksligisten. Viele Gründe, sich zu ärgern, hatten die Metjendorfer aber nicht. „Wir haben die Gruppenphase überstanden und damit unser Ziel erreicht“, sagte TVM-Trainer Darius Mandok, der auf zahlreiche Spieler verzichten musste und daher schon vor dem Turnier die Ansprüche heruntergeschraubt hatte.

Den dritten Platz schnappten sich am Ende die Rasteder im Neunmeterschießen gegen den VfL Bad Zwischenahn. Zuvor hatten sich die Rasteder im Halbfinale im ersten Neunmeterschießen des Turniers dem TuS Lehmden geschlagen geben müssen. Lange sah der FC nach einem Treffer von Sergej Müller wie der Sieger aus. Doch Nils Geveshausen glich 30 Sekunden vor dem Ende aus. Auch im Neunmeterschießen bewahrte Geveshausen die Nerven und traf zum 4:3. Zuvor hatte sein Torhüter den Versuch von Tobias Rosinski pariert.

Eine deutlichere Angelegenheit war das Halbfinal-Spiel zwischen dem SVE Wiefelstede und dem VfL Bad Zwischenahn. Mit 4:0 setzten sich die Wiefelsteder durch und machten den vierten Finaleinzug in Folge perfekt. Timon Sylvester, Christoph Oltmanns, Niklas Stahmer und Niklas Scheide trafen für den Bezirksliga-Absteiger.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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