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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Neunmeter-Könige holen den Titel

14.01.2019

Rastede /Ammerland „Wir sind Metjendorfer Jungs“, schallte es am Samstagabend durch die Sporthalle in Rastede. Gerade hatte der Fußball-Kreisklassist das Endspiel um die Ammerländer Hallenmeisterschaft mit 3:0 gegen Titelverteidiger SV Eintracht Wiefelstede gewonnen. Platz drei im Neunmeterschießen ging an den FSV Westerstede im Duell mit dem VfL Bad Zwischenahn.

„Wir sind in den vergangenen beiden Jahren jeweils in der Vorrunde ausgeschieden. Daher wollten wir heute etwas beweisen. Wir haben uns im Turnier immer weiter gesteigert und freuen uns riesig über den Titel“, freute sich TVM-Trainer Darius Mandok.

Im Endspiel hatte seine Mannschaft gegen den Wiefelsteder Bezirksligisten genau das richtige Mittel zum Erfolg gefunden. Bjarne Meyer traf früh zur Führung. In der Schlussphase stellten Marco Buhl und Lars Deharde auf 3:0. Die Wiefelsteder hatten nur eine gute Gelegenheit in der Partie, die aber nicht zum Treffer führte.

Deshalb gratulierte SVE-Trainer Mario Anderer dem Gemeindekonkurrenten nach der Partie zum verdienten Sieg. „Man hat gemerkt, dass Metjendorf den Sieg deutlich mehr wollte. Wir waren nach dem frühen Rückstand zu naiv“, haderte er. Dennoch war er mit der nun beendeten Hallensaison seines Teams vollends zufrieden.

Der Weg des neuen Titelträgers bis ins Finale war aber ein steiniger. In der Gruppe A sammelten die Metjendorfer nur vier Punkte und setzten sich nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem SSV Jeddeloh II (ebenfalls vier Punkte) auf Platz zwei hinter dem FSV Westerstede durch. „Das war natürlich glücklich“, gab auch Mandok zu.

Im weiteren Turnierverlauf bewiesen die Metjendorfer aber Nervenstärke. Gegen den gastgebenden TuS Lehmden lagen der TVM im Viertelfinale lange mit 0:1 zurück. Erst ein später Treffer von Claas Wemmie rettete den späteren Sieger ins Neunmeterschießen. Dort profitierten die Metjendorfer davon, dass ein Lehmder Schütze deutlich verzog. Weniger Probleme hatten die Wiefelsteder, die sich mit 4:2 gegen den TuS Ocholt durchsetzten.

Das Halbfinale komplettierte der VfL Bad Zwischenahn, der sich im Nachbarschaftsderby gegen die SG Elmendorf/Gristede knapp mit 4:3 durchsetzte. Jannes Hollmann hatte der SG kurzzeitig noch einmal Mut gemacht, ehe Moritz Zaher mit dem Schlusspfiff noch das 4:3 erzielte. Auch der FSV Westerstede behielt mit einem Treffer Vorsprung die Oberhand. Der Kreisklassist besiegte durch Treffer von Michel Piepers und Christian Penning den FC Rastede mit 2:1.

In der Runde der besten vier Teams waren vor allem die Zwischenahner wenig zufrieden. Ein zweifelhafter Strafstoß, verwandelt durch Christoph Oltmanns, und ein Treffer von Jan Fehler brachte den Wiefelstedern gegen den VfL den Sieg. Zwischenahns Trainer Stefan Jasper war aber mit einer anderen Entscheidung von Schiedsrichter Ralf Meinold nicht zufrieden. Julius Zaher traf ins kurze Eck, Meinold sah den Ball jedoch nicht im Tor. „Es ist schon unglücklich, wenn du einen zweifelhaften Neunmeter gegen dich gepfiffen bekommst und ein eigenes Tor abgepfiffen wird. Der Ball war klar im Tor und ist vom Kasten an der Hallenwand abgeprallt“, monierter Jasper.

Im anderen Halbfinalspiel fiel die Entscheidung erneut im Neunmeterschießen. Gegen den FSV Westerstede führten die Metjendorfer nur kurze Zeit mit 1:0. Der Ausgleich fiel fast postwendend. So musste die Entscheidung erneut vom Punkt fallen. Jonas Janßen im Metjendorfer Tor bewahrte die Nerven und parierte den letzten Neunmeter von Westerstedes Adnan Ramani und machte damit den Weg zum Titelgewinn für den TVM frei.

Westerstedes Spielertrainer Michael Behrens war mit dem Turnier dennoch zufrieden: „Wir wollten Spaß haben und haben uns dabei noch gut verkauft. Im Neunmeterschießen auszuscheiden war natürlich ein wenig unglücklich.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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