• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Tennishalle in Westerstede brennt
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 7 Minuten.

Türen Und Fenster Geschlossen Halten
Tennishalle in Westerstede brennt

NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Vareler holen sich in Rastede Anregungen

19.07.2019

Rastede Was macht eine gute Sportanlage aus? Worauf ist bei Ausstattung und Planung zu achten? Diese Fragen stellen sich momentan den Ratsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern der Stadt Varel. Dort bestehen Überlegungen, im Stadtteil Langendamm einen modernen Sport- und Bürgerpark zu schaffen. Die Suche nach Antworten und weiteren Anregungen führte eine 14-köpfige Delegation in dieser Woche auf die Anlage am Köttersweg in Rastede.

Dass es auch für Rastede ein längerer Prozess war, eine Sportstätte dieser Größenordnung zu realisieren, machte Bürgermeister Dieter von Essen deutlich. Vor etwas mehr als zehn Jahren war man noch in der Situation, die kommunalen Sportplätze quasi „auf Zuruf“ zu sanieren, so von Essen. Dann jedoch habe sich die Gemeinde entschieden, ein Entwicklungskonzept zu erarbeiten und Instandsetzungen sowie Neubauten daran auszurichten.

„Den Anfang machte der Sportplatz in Hahn-Lehmden, der saniert und mit neuen Funktionsgebäuden ausgestattet wurde“, berichtete der Bürgermeister. Die Einweihung erfolgte 2008. Zwei Jahre später folgte die Modernisierung eines Sportplatzes in Wahnbek. „Dort haben wir damals den ersten Kunstrasenplatz im Landkreis Ammerland geschaffen“, berichtete von Essen den 14 Besuchern aus Varel.

Wiederum zwei Jahre später, im Mai 2012, wurde die Schulsportanlage „Feldbreite“ eingeweiht, im September 2013 erfolgte schließlich der erste Spatenstich am Köttersweg. Vorausgegangen war ein längerer Entscheidungsprozess in Abstimmung mit dem Fußballclub (FC) Rastede, der den Platz vorrangig nutzt. „Der Verein hatte seine Heimat damals im Stadion an der Mühlenstraße, die Trainingsplätze waren aber über mehrere Standorte verteilt“, erklärte von Essen. Eine Folge des kontinuierlichen Wachstums, das der Club im Laufe der Zeit verzeichnen konnte. Eine Ideallösung zeichnete sich nicht an der alten Wirkungsstätte, sondern an einem neuen Standort ab: dem Gelände am Köttersweg.

Für insgesamt rund fünf Millionen Euro entstanden dort drei Spielfelder, darunter ein Kunstrasenplatz. Hinzu kam eine Tribüne mit Platz für gut 500 Zuschauer und ein Multifunktionsgebäude, das unter anderem sechs Umkleiden, diverse Funktionsräume und einen gastronomischen Bereich beherbergt. „Dabei wurden auch spezielle Wünsche des FC Rastede berücksichtigt“, berichtete von Essen, zum Beispiel die Einrichtung eines Kraftraums und eines Versammlungszimmers. Weitere Einzelheiten zu der rund 5,4 Hektar umfassenden Anlage und dem etwa 750 Quadratmeter großen Gebäude erläuterten André Düring, Leiter des Fachbereichs Gebäudewirtschaft und Liegenschaften der Gemeinde, sowie Hartmut Böhmann, Leiter der Fußballabteilung des FC.

„Das ist Benchmarking“, sagte der Vareler Ratsherr Jörg Weden, als die Gruppe vor der Terrasse des Gastronomiebereichs angekommen war. Bezogen war seine Aussage auf die Ausführungen von Essens, dass dieser Bereich bewusst zu drei Seiten offen gestaltet worden ist, um freie Sicht auf alle Spielfelder zu haben. „Das sind Aspekte, über die man ansonsten nicht unbedingt nachdenkt“, so Weden weiter. Das gleiche galt laut Weden für die Ausführungen Böhmanns zum Zuschnitt der Umkleiden. Weil der FC auch eine Rugby-Abteilung hat und die Mannschaften in dieser Sportart größer sind, bieten zwei der insgesamt sechs Umkleiden mehr Platz. Darüber hinaus tauschten sich Gastgeber und Besucher über viele weitere Details aus, wie etwa das Pflegekonzept für die Anlage oder technische Einzelheiten zur Beregnungsanlage der Plätze und zum Abluftsystem im Kabinentrakt.

Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner sagte: „Ich muss sagen, ich bin sehr inspiriert, das waren eine Menge Ideen, die wir von hier mitnehmen.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.