• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Exklusiver Einblick ins Rasteder Schloss

25.07.2017

Rastede In das Rasteder Schloss kommen Bürger nur äußerst selten hinein. In unregelmäßigen Abständen, die bis zu zwei Jahre dauern können, werden über die Residenzort Rastede GmbH Führungen angeboten, in diesem Jahr zum ersten Mal auch in Zusammenarbeit mit der NWZ.

25 Tickets für jeweils zwei Personen gab es bei einer Verlosung zu gewinnen. Die glücklichen Gewinner hatten nun die Möglichkeit, nicht nur das Schloss, sondern auch Caroline Herzogin von Oldenburg kennenzulernen. Sie begleitete die Besucher durch einen Flügel des Hauses, der für Besichtigungen freigegeben worden war, und erklärte dabei die verschiedenen familiären Zusammenhänge, die bis nach Russland, Dänemark und auch Schleswig-Holstein reichten und reichen.

Die glücklichen Gewinner der Verlosung bekamen während der Führung allerhand Interessantes vermittelt. So erfuhren sie, dass Peter Friedrich Ludwig (1755 bis 1829) auch der „rote Peter“ genannt wurde, weil er um das Wohl seiner Untertanen sehr besorgt war. So gründete er unter anderem die Landessparkasse zu Oldenburg, Schulen und Hospitäler.

Aber auch über das Schloss selbst gab es einige interessante Details zu erfahren. Es sei zu einer Sommerresidenz geworden, weil es in den Räumen keine Heizungen gibt. Und durch die frühere Bauweise würden die Räumlichkeiten schnell auskühlen. „Nur in den Sommermonaten haben wir hier eine bestimmte Wärme“, führte Caroline Herzogin von Oldenburg aus. „Dass im Winter nicht geheizt wird, wirkt sich aber nicht negativ auf das Mobiliar aus.“

Für Renate Wilken, die zusammen mit ihrer Tochter Heike an der Führung teilnahm, hatte der Besuch des Schlosses eine besondere Bedeutung. „Mein Schwiegervater Johann Wilken war in den 20ern Jahren des letzten Jahrhunderts der Fahrer vom Großherzog. Als ‚Bursche‘ war er im Ersten Weltkrieg an seiner Seite und blieb bis zu seiner Rente in den 60ern Jahren hier tätig“, erzählte die Ras­tederin. Das Kavaliershaus, in dem er wohnte, konnte sie bereits als junge Frau betreten, das Schloss allerdings nie. So war es für sie eine wunderbare Gelegenheit, einmal einen Einblick auch hier zu erhalten. „Ich bin ganz begeistert“, fasste sie ihre Eindrücke nach der Führung zusammen und meinte: „Es hat sich wirklich gelohnt.“

Ihre Tochter Heike hätte gern auch die Privaträumlichkeiten gesehen, die allerdings an diesem Nachmittag für die Öffentlichkeit gesperrt waren. „Dennoch hat es sich gelohnt, gerade mit dem familiären Hintergrund“, war auch sie nach der Besichtigung zufrieden.

Werner Pohl aus Oldenburg war vom Vortrag der Schlossherrin Caroline Herzogin von Oldenburg „ergötzt. Sie hat viel vorgetragen, um die familiären Strukturen dieses Hauses darzustellen. Leider war die Zeit mit 30 Minuten doch sehr begrenzt. Hier hätte ich mir mehr Zeit gewünscht, um auch Fragen stellen zu können“, meinte er. Trotz allem habe sich der Besuch im Schloss gelohnt, zog auch er ein positives Fazit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.