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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Auch „Gehirnschmalz“ gefragt

20.05.2019

Rastede „Wir und die Natur“ war das Motto des Kreiswettbewerbes des Jugendrotkreuzes Ammerland am Wochenende in Rastede. Zwölf Gruppen waren in den Räumen der KGS, angetreten, um ihre Leistungen in verschiedenen Disziplinen zu zeigen. In der Sparte 6 bis 12 Jahre waren sechs Gruppen angetreten. Zu ihnen gehörte auch eine Gruppe aus Oldenburg. In der Sparte 13 bis 18 Jahre waren drei Gruppen dabei – und von der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede und dem Gymnasium Bad Zwischenahn kam je eine Gruppe des Schulsanitätsdienstes.

Sie alle mussten ihre Leistungen in der Ersten Hilfe als Gruppendisziplin ebenso zeigen wir in der Einzeldisziplin. Bei einer musisch-kulturellen Aufgabe mussten sie einen TV-Spot zum Thema „Wir und die Natur“ entwickeln. Ein umfangreicher Fragebogen war im Bereich Soziales zu beantworten. „Wahr oder erfunden“, waren die Antwortmöglichkeiten. Und natürlich spielte die Natur eine große Rolle. Wie hat man früher die Felder bestellt? Monokultur? Nein, das ist heute.

Bei der Disziplin Spiel-Sport-Freizeit war man sehr eifrig. Es machte Spaß, mit sechs Leuten einen Tennisball über einen Ring zu platzieren und den dann an sechs Fäden über mehrere Meter zu transportieren, um ihn dann auf einen Flaschenhals abzusetzen. Auch beim Thema Rot-Kreuz-Wissen war „Gehirnschmalz“ gefragt. Wer war Erfinder des DRK und wie ist die Geschichte des DRK? Welche Bereitschaften gibt es im Ammerland? Was sind die Grundsätze und die Strukturen des DRK?

Die Oldenburger Gruppe musste unter der Aufsicht von Rettungssanitäter Frithjoff Schröder in Erste Hilfe (einzeln) drei Personen behandeln, die von einer Slackline (ähnlich wie Seiltanzen auf einem Gurtband) gefallen waren. Einer hatte eine Verletzung am Bein, eine Frau war am Arm verletzt und ein weiterer Mann hatte einen Schock. „In diesem Fall ist es wichtig, dass zuerst dem Mann mit dem Schock geholfen wird“, sagte Schröder. „Ein Schockzustand ist ein unklarer Zustand und muss deshalb zuerst geklärt werden“, so Schröder. Am Ende ist alles gut gegangen. „Es ist auch immer wichtig, beruhigend auf den Verletzten einzuwirken“, doziere der Rettungssanitäter.

40 Helfer (Mimen, Schiedsrichter, Küche, Fotos, Verpflegung, usw.) waren am Samstag am Start. Mit Begeisterung und viel Engagement zeigten die jungen Menschen, wie ernst sie ihre Aufgaben nehmen. Stefan Meilahn, seines Zeichens ausgebildeter Feldkoch, hatte sowohl Deftiges als auch viel Gesundes zur Stärkung in den Pausen vorbereitet. „Natürlich gibt es auch Schokolade“, so Meilahn. Eine große Hüpfburg sorgte für Unterhaltung.

Die Ergebnisse: Stufe 1 (6- bis 12 Jahre): 1. Wiefelstede 1.1, 2. Apen, 3. Rastede. Schulsanitätsdienst: 1. Gymnasium Bad Zwischenahn/Edewecht, 2. KGS Rastede. Stufe 2 (13 bis 18 Jahre): 1. Rastede, 2. Wiefelstede, 3. Bad Zwischenahn.

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