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Vintage Race Days: Ein Lebensgefühl auf vier Rädern

23.04.2018

Rastede „So, wie das hier alles gestaltet ist, kenne ich das nur aus England.“ Thomas Gommert aus Berlin ist begeistert, wenn er von dem Ambiente im Schlosspark Rastede zur „Vintage Race Days“ spricht. Pagodenzelte, ein Fahrerlager inmitten der Anlage, das von der Öffentlichkeit gern in Augenschein genommen werden kann, und eine Strecke, die doch sehr an die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnert, stellen ein ganz besonderes Ambiente dar.

Erst zum zweiten Mal ist der 53-jährige Berliner mit seinem französischen „Amilcar“, Baujahr 1923, in Rastede. „Solch ein Auto zu fahren ist wie ein Doppeldecker fliegen auf Straße“, beschreibt er das besondere Gefühl, mit diesem offenen Sportwagen auf der Strecke zu sein. Und er lobt die einfache und überschaubare Technik. „Als ich diesen Wagen vor 33 Jahren bekommen habe, wurde von mir alles selbst restauriert.“ Im Jahr nimmt der Berliner an gut fünf Rennen und Veranstaltungen national und international teil. Die „Vintage Race Days“ in Rastede werden dabei zukünftig mit dazu gehören. „Im nächsten Jahr möchte ich gern wieder dabei sein, um diese schöne Atmosphäre zu genießen.“

Dieses Lob nimmt Wilfried Fricke aus Bad Zwischenahn gern an. Er hat diese Veranstaltung vor sechs Jahren zusammen mit einem Freund ins Leben gerufen. In diesem Jahr findet die sechste Auflage statt. „Um alles überschaubar zu halten, wurden insgesamt 60 Wagen zugelassen. Jeder von ihnen fährt an diesem Wochenende sieben Läufe. Ich selbst fahre je nach Bedarf außerhalb der Wertung, da ich immer wieder Gäste mitnehme.“

Auch sie sollen das besondere Gefühl genießen können, in diesen Autos zu fahren. „Wenn ich mit meinem MG auf der Strecke bin, vergesse ich alles um mich herum und fühle mich einfach wohl.“

Wilfried Fricke ist an diesem Wochenende einer von vier Startern aus dem Ammerland. Die drei anderen sind nicht so auskunftsfreudig, da es immer wieder zu Schwierigkeiten mit den Versicherungen führen kann. Diese lieben es nicht, wenn für die Fahrzeuge, zum größten Teil aus den 20ern und 30ern Jahren des letzten Jahrhunderts, zu viel Werbung gemacht wird.

Der Elmshorner Dieter Petersen geht damit etwas lockerer um. Er ist zum vierten oder fünften Mal nach Rastede gekommen. Neben den Läufen, auf denen er seinen 1927er Bugatti vorstellt, steht für ihn die Kontaktpflege im Mittelpunkt. „Hier lerne ich viele Gleichgesinnte kennen, mit denen ich gute Gespräche führen kann.“

Auch er lobt die hervorragende Organisation und die Aufmachung mit dem besonderen Flair, „das der damaligen Zeit vor fast einhundert Jahren entspricht“. Für ihn ist die Teilnahme an den „Vintage Race Days“ längst zu einer Pflichtveranstaltung geworden.

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