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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Alarmglocken bleiben (noch) stumm

07.09.2018

Rastede /Wiefelstede Mit den Regionen im Tabellenkeller der Bezirksliga wollten die beiden Ammerländer Fußballteams des SV Eintracht Wiefelstede und des FC Rastede eigentlich nichts zu tun haben. Die Realität hat die beiden Nachbarschaftsrivalen, die dem Abstieg in der Vorsaison erst in letzter Sekunden entkommen sind, aber längst eingeholt. Aus fünf Partien konnte der FC Rastede nur zwei Punkte sammeln, die Wiefelsteder stehen noch ganz ohne Punkte da. Vor ihren nächsten Partien am Sonntag – die Rasteder treten um 14.30 Uhr beim FC Hude an, die Wiefelsteder empfangen um 15 Uhr den VfL Wildeshausen – sind die Teams besonders gefordert.

Kein Ellernderby

Zum Ellernfest gehört das Duell der Fußballer des FC Rastede gegen den SVE Wiefelstede eigentlich schon fest zum Programm. In dieser Bezirksliga-Saison müssen die Ammerländer Fußballfans aber auf dieses Nachbarschaftsderby verzichten.

Aufgrund der unklaren Situation in der Bezirksliga, die zum Zeitpunkt der Spielplangestaltung noch aufgrund des TSV Oldenburg herrschte, konnte das Ammerland-Derby nicht zum Ellernfest terminiert werden. „Wir haben alles versucht. Das Ganze aber mit mehreren Mannschaften über drei Ecken zu planen, haben wir leider nicht geschafft“, erklärt Rastedes Fußball-Obmann Hartmut Böhmann.

Auch ein kleines Derby in der Kreisliga zwischen dem FC Rastede II und dem TuS Lehmden zu organisieren, scheiterte. Dafür kommt nun die vierte Mannschaft aus der 3. Kreisklasse am Freitagabend um 19.30 Uhr in den Genuss, ihr Heimspiel gegen die SG Hüllstede/Westerstede III vor großer Kulisse austragen zu dürfen. Zudem hat der FC eine gemeinsame Aktion mehrerer Sparten zu Spielbeginn geplant.

„Bei uns ist derzeit einfach der Wurm drin“, sagt Rolf Börjes, der Fußball-Spartenleiter der Wiefelsteder. Auch er gibt zu, dass er sich einen anderen Start gewünscht hätte. „Uns droht mit dem harten Programm, das nun folgt, ein richtiger Fehlstart“, warnt Börjes, der gleichzeitig betont, dass er weiterhin Vertrauen in das Team hat: „Es fehlt nur ein Erfolgserlebnis, das den Knoten zum Platzen bringen kann.“

Die lange Ungewissheit am Saisonende, ob die Wiefelsteder in der Bezirks- oder der Kreisliga antreten werden, hat dazu geführt, dass die Planungen im Hinblick auf den Kader in Wiefelstede alles andere als positiv verliefen. Nun müsse man mit diesem Kader aber zeigen, was möglich sein kann, sagt Börjes: „Die Stärke der Liga ist gewachsen. Wir müssen also aufpassen, dass wir auch weiterhin in der Bezirksliga dazugehören.“ Der Weg könne jetzt also in die eine oder die andere Richtung gehen. Dass wissen auch die Spieler und das Trainerteam, sagt Börjes.

Ganz ähnlich sieht Rastedes Fußball-Obmann Hartmut Böhmann die Situation bei seinem Team. „Auch wenn wir uns zum Start mehr Punkte gewünscht haben, wissen wir, was wir am Team und unseren Trainern haben. Wir kriegen keine Panik“, sagt Böhmann.

Noch läuten in Rastede also keine Alarmglocken. Schließlich zeige das Team auf den Platz, dass der Wille da ist, betont Böhmann: „Aber das Glück ist momentan nicht auf unserer Seite. Wir werden für unsere einfachen Fehler derzeit einfach zu hart bestraft. Das kostet uns die Punkte.“

Böhmann glaubt aber, dass seine Mannschaft das Ruder mit einem Sieg am Sonntag in Hude wieder rumreißen kann. „Wir sind noch nicht drin im Abstiegsbereich. Daher wäre ein Sieg gegen Aufsteiger Hude am Sonntag extrem wichtig. Die Jungs biegen das noch um“, gibt sich der Fußball-Obmann optimistisch.

Für ihn hat die momentane Unruhe im Defensivverhalten der Löwen einen Hauptgrund für die Ergebniskrise. „Wir hatten noch keine zwei Spiele in Folge, in denen wir mit derselben Abwehrformation – aufgrund von Verletzungen oder anderen Ausfällen – auflaufen konnten. So kann man sich nicht einspielen und es entsteht eine gewisse Unruhe“, erklärt Böhmann.

Lars Puchler
Redakteur
Lokalsport Ammerland
Tel:
04488 9988 2610

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