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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Einsatz: Retter meistern komplexe Aufgabe

02.11.2015

Borbeck Die Ausgangslage war vielschichtig: Auf einem verlassenen Bundeswehrgelände haben 20 bis 30 Jugendliche in einem alten Bunker eine Fete gefeiert. Einige von ihnen fanden dort ein Auto, rasten herum und verunglückten, wobei einige Baumstämme auf den Wagen fielen. Im Bunker selbst kam es zu einem Brand, einige Jugendliche liefen geschockt in den nahen Wald.

Diese Ausgangslage fand die Kreisfeuerbereitschaft des Landkreises Ammerland bei ihrer Übung am Freitagabend auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots in Borbeck vor. Einsatzleiter und Bereitschaftsführer Thorsten Prüsener setzte die vier Fachzüge „Wasserförderung“, „Logistik“, „Wassertransport“ und „Technische Hilfeleistung“, bestehend aus 120 Feuerwehrkameraden mit 22 Fahrzeugen, ein, um die Aufgaben lösen zu können.

Vor Beginn der Übung erklärte Wiefelstedes stellvertretender Ortsbrandmeister Wilfried Klefen das Szenario. Dann besprach Prüsener zusammen mit den Leitern der vier Fachzüge das weitere Vorgehen. Problematisch war, dass der Unfallwagen den Zugang zum Löschteich behinderte. Somit waren die Wassertransporter gefordert, das Wasser von einem Hydranten aus der etwas weiteren Umgebung zu entnehmen.

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Nach intensiver Einweisung verliefen die anschließenden Rettungsmaßnahmen relativ zügig. Gut 30 Minuten nach Beginn des Einsatzes waren die Verletzten aus dem verunglückten Auto gerettet und Jugendliche aus dem verqualmten Bunker ins Freie gebracht worden. Die Suche nach den verirrten Jugendlichen im Wald dauerte etwas länger, wurde aber ebenfalls erfolgreich abgeschlossen.

Neben den 120 Feuerwehrkameraden der Kreisfeuerbereitschaft Ammerland beteiligten sich an dieser Übung, die von Werner Pfohl und Thorsten Grüß von der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede organisiert wurde, weitere 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehren Metjendorf und Wiefelstede sowie insgesamt 46 Feuerwehrleute der Wehren aus Wiefelstede, Metjendorf und Neuenkruge. Sieben Mitarbeiter des Roten Kreuzes waren für die Versorgung der „Verletzten“ zuständig.

Mit dem Verlauf der Übung zeigten sich alle Beteiligten zufrieden. Die komplexe Situation habe dazu geführt, dass alle Fachzüge der Kreisfeuerbereitschaft richtig gefordert waren, wie Thorsten Prüsener feststellen konnte.

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