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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Jugendliche haben den Bogen raus

12.03.2018

Scheps „Kennengelernt habe ich das Bogenschießen im Urlaub. Das fand ich so toll, dass ich mir überlegt hatte, es auch zu Hause weiter zu betreiben.“ Das war vor gut drei Jahren. Heute ist die 16-jährige Antonia Schmidt in dieser Sportart so erfolgreich, dass sie Anfang des Jahres als Kandidatin zur Ammerländer Sportlerin des Jahres vorgeschlagen wurde. Bei der Abstimmung belegte sie einen sehr guten zweiten Platz.

Ein zweiter Platz war es auch, den sie im letzten Jahr bei den Deutschen Meisterschaften im Feldbogen U 17 erreichte. „Hier muss auf insgesamt 12 Scheiben geschossen werden, die unterschiedlich entfernt sind. Bei den Scheiben, bei denen ich die Entfernung nicht kannte, war ich sogar besser als bei denen, wo die Strecke bekannt war“, wundert sich Antonia selbst etwas.

Insgesamt ist die Bogenabteilung im Schützenverein (SV) „Tell“ Scheps gut aufgestellt und erfolgreich. „Zurzeit haben wir gut zehn Aktive im Alter von zehn bis vierzig Jahren“, erzählt Kerstin Schulz. Sie leitet zusammen mit ihrem Mann Torben die Bogenabteilung und trainiert die Schützen. „Entstanden ist diese Sparte durch eine Schul-AG an der damaligen Realschule Edewecht. Das fanden so viele Schüler interessant, dass wir uns vom Schützenverein entschlossen haben, dem Bedarf nachzukommen.“ Das war vor gut 13 Jahren.

Heute kann das Bogenteam auf gute Ergebnisse bei den Kreis- oder auch Landesmeisterschaften in den unterschiedlichen Kategorien zurückblicken. Doch trotz der Erfolge schwankt die Zahl der Bogenschützen im Verein. „Jugendliche entscheiden sich irgendwann für andere Sportarten. Das ist schade, denn Bogensport fördert die Konzentration. Der Schütze muss zur äußeren und inneren Ruhe kommen, bevor er seinen Pfeil schießt“, beschreibt Kerstin Schulz.

Seit dem Sommer letzten Jahres ist auch Friedrich Brumund dabei. Mit seinen zehn Jahren ist er der Jüngste in der Bogensportabteilung. „Ich habe einen Flyer gelesen und fand das so spannend, dass ich hierhergekommen bin. Es macht sehr viel Spaß“, beschreibt er seine Eindrücke. Auch wenn es ein Einzelsport ist, hilft ihm die Gruppe bei der richtigen Schießtechnik. „Ich bin ganz entspannt, wenn ich an der Linie stehe und auf die Scheibe ziele. Zwar trifft nicht jeder Pfeil, aber ich werde besser.“

Er nimmt regelmäßig am Training teil, das samstags ab 10 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Osterscheps stattfindet. Interessierte und Neugierige können gern vorbeischauen. Dass auch hier Erfolge zu erzielen sind, hat Antonia unter Beweis gestellt. „Meine Nominierung zur Sportlerin des Jahres ist gleichzeitig Werbung für diesen Sport“, ist sich die Jugendliche aus Süddorf sicher.

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