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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Freizeit: Sieger stehen erst nachts fest

16.02.2015

Husbäke Fast sieben Stunden lang wurde in Husbäke gespielt, tief in der Nacht zu Sonnabend standen die Sieger des 7. Kicker-Doppelturniers fest.

Organisator Karsten Schmidt, der mit Turnierleiter Ralf Boldt für einen reibungslosen Verlauf der Veranstaltung sorgte, hatte insgesamt 28 Teams zugelassen, die in drei Leistungsgruppen eingeteilt wurden und sich umkämpfte Partien lieferten. Neben den „Liga-Spielern“ (sie sind in der Bezirks- und Verbandsliga aktiv) gab es noch die „Erfahrenen Nicht-Liga-Spieler“ und die „Fun-Sport-Gruppe“. Anders als in den vergangenen Jahren gingen diesmal kaum Frauen an den Start. Es waren vier.

Zu ihnen gehörte Anke Wempe aus Bad Zwischenahn. Mit ihrem Mann Jürgen trat sie bei den „Liga-Spielern“ an. „Die Teilnehmer aus Oldenburg und Papenburg haben das Niveau hier ziemlich erhöht, aber auch wir sind besser geworden“, zog sie am Abend eine persönliche Bilanz. „Besonders gefragt sind Nerven, Technik und Fingerspitzengefühl. Auf die Kraft kommt es hier nicht an.“

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Anders als bei den Punktspielturnieren hält sich der eigene Ärger nach einer Niederlage in Grenzen. „Natürlich ist der Ehrgeiz schon recht hoch, aber heute ist es nicht ganz so wichtig. Der Spaß soll schon dabei sein“, sagte die Zwischenahnerin, die mit ihrem Mann für die TSG Husbäke startet. Für einen Platz auf dem Podium reichte es für das Duo nicht.

Iris Bruka aus Scheps, die zum ersten Mal an einem Turnier teilnahm, ging ebenfalls leer aus. Mit Bernd Oetje startete sie in der Kategorie „Erfahrene Nicht-Liga-Spieler“. „Natürlich wollen wir gewinnen und nehmen das Spiel schon ernster“, erklärte sie. Ganz so leistungsstark schätzte sie sich selbst nicht ein, deshalb übernahm sie die Position im Angriff. „Hinten steht der Profi, ich bin selbst eher nur Mitspielerin.“

In der Gruppe 1 gewann das Team „Die Ichi-Ichis“ mit Alexander Paschien und Michael Trauernicht aus Oldenburg/Wiesmoor. Die Lokalmatadoren Daniel Köster und Heiko Harries schieden im Viertelfinale aus. In der Gruppe 2 setzte sich das Team „Papenburg“ mit Thomas Sondag und Ernie Siebrand durch. Einen hervorragenden zweiten Platz belegten die „Bolzbanausen“ mit Eilert zu Jeddeloh und Pascal Dalchau aus Jeddeloh/Portsloge. In der Gruppe 3 siegte das Team „Dynamo Tresen“ mit Nils Schulz und Micha Ahlers aus Jeddeloh II.

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