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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Starke Männer mit ganz viel Humor

31.05.2014

Rastede Spannende Duelle mit viel Kraft und Schweiß lieferten sich die Teilnehmer des Bruchballturniers auf dem Turnierplatz in Rastede. Mann gegen Mann oder Frau gegen Frau hieß es da erneut am Freitagnachmittag im Rahmen des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS).

Doch bevor der Kampf losgehen konnte, wurden die Kämpfer erstmal gründlich abgetastet. Dafür stellten sich die Teams – bestehend aus jeweils vier Männern oder Frauen – einander gegenüber. Während sich die Männer dem Turnier oberkörperfrei stellten, waren die Frauen in voller Montur.

Mit der Kontrolle nahmen es die beiden Moderatoren des Turniers, der hässliche Hans und Bruder Rectus, dann auch ganz genau. Ohrringe, Brillen und Uhren, alles musste weg, schließlich besteht Verletzungsgefahr. „Ihr sollt euch ja nicht strangulieren“, rief Bruder Rectus und ergänzte: „Auf Drei geht’s los“. Das Wort war noch nicht ganz verhallt, stürzten sich die beiden Teams schon auf den rund 40 Kilogramm schweren Lederball. Da wurde an Armen und Beinen der Gegner gerissen und sich am Ball festgekrallt, bis sich ein Team das Lederknäuel sichern konnte. Während die Stärksten bei den Männern immer schnell auszumachen waren, lieferten sich die beiden Frauenteams ein hartnäckiges, minutenlanges Duell, so dass selbst Bruder Rectus und der hässliche Hans nicht mehr hinschauen konnten. Am Ende des Turniers standen die Gewinner fest: „Die Nordwiesel“ siegten bei den Männern und „Die Unbekannten“ bei den Frauen.

„So ein Turnier steht und fällt mit den Kämpfern“, betonte Bruder Rectus, der auf dem MPS auch als „Gottes Wille“ bezeichnet wird. In seiner Rolle spielt Horis El Hammamy, wie er im bürgerlichen Leben heißt, einen Franziskanermönch, der alle Klischees des Mittelalters bedient. Der 46-Jährige Hesse schlüpft zu gern in diese Rolle und ist immer gern beim MPS dabei. „Das ist hier wie eine große Familie“, sagte er.

Wohl fühlt sich auch sein Kollege, der hässliche Hans – er wird auch als „Der Dreck am Stecken hat“ bezeichnet – in seiner Rolle. Seit 2005 ist er beim MPS und hat immer einen lockeren Spruch im Gepäck. „Ich bin die Boulevardpresse des Mittelalters“, sagt der Hannoveraner, der nach eigenen Angaben irgendwann im Sommer geboren ist.

Christine Henze
Volontärin
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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